Institut für Germanistik - Newsletter #20 Winter 2022

14. Dezember 2022

Liebe Kolleg*innen, liebe Freund*innen des Instituts für Germanistik,

wir freuen uns, Ihnen den 20. Newsletter des Instituts für Germanistik der Universität Wien übermitteln zu können.
Der Newsletter berichtet über die Aktivitäten des Instituts im Wintersemester 2022/23 und informiert über aktuelle Tagungen und Veranstaltungen, neue Projekte und Publikationen, gerade begonnene und abgeschlossene Dissertationen sowie über Personelles.

Inhalt:
I. Neues aus dem Institut
Wir gratulieren
II. Tagungen und Veranstaltungen
Vorschau
Rückschau
III. Neue Projekte am Institut
IV. Neue Publikationen
V. Dissertationen
Begonnen (seit Mai 2022)
Abgeschlossen

I. NEUES AUS DEM INSTITUT

Die Institutsleitung informiert:

Liebe Mitglieder und Assoziierte der Wiener Germanistik,

dies ist der mittlerweile 20. Newsletter, der über Neuigkeiten am Institut, über Persönliches, d.h. Trauriges oder auch Gratulationswürdiges, über Veranstaltungen, Projekte, Publikationen und Qualifikationsverfahren zuverlässig zu berichten weiß. Für seine Erstellung gebührt abermals Pia Janke und ihrem Team großer Dank. Mit Blick auf künftige Institutschroniken darf man für das Wintersemester 2022/23 wohl zweierlei festhalten. Zum einen sind mit ihm neue Funktionsperioden verknüpft, nämlich innerhalb der Studienprogrammleitung Deutsche Philologie, wo Michal Dvorecký künftig von Jutta Ransmayr und Michael Auer unterstützt wird; im Vorstand des Instituts, in dem sich İnci Dirim und Lydia Miklautsch fortan als Stellvertreterinnen betätigen; und im Dekanat, wo mit Stephan Müller die Geschicke nunmehr auf germanistische Weise gelenkt werden. Zum anderen ist das Institut – im selben Zuge, wie die Pandemie ihre Dramatik eingebüßt zu haben scheint – zum gewohnten Lehr- und Forschungs-, Beratungs- und Arbeitsbetrieb vor Ort zurückgekehrt, nicht allerdings, ohne sich mit großer Verve gegen die UG-Novelle und ihre Folgen zu positionieren. Allen Beteiligten auf allen Ebenen und Schauplätzen vielen Dank für ihre Bemühungen und ihr Engagement!

Ich wünsche Ihnen und Euch ein möglichst heiteres oder zumindest versöhnliches Ende dieses – jenseits des Institutshorizonts – insgesamt wohl nicht allzu glückseligen Jahres!

Burkhardt Wolf

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Wir konnten folgende neue Mitarbeiter*innen begrüßen:

Anne Raveling, BA MA ist seit 1.5.2022 im Projekt Erasmus+ „LATILL“ von Univ.-Prof. Dr. Karen Schramm tätig.

Stefan Ancuta, BA hat am 1.5.2022 in der StudienServiceStelle Deutsche Philologie begonnen.

Dr. Dennis Wegener ist seit 1.6.2022 als Universitätsassistent („post doc“) im Arbeitsbereich von Univ.-Prof. Dr. Stephan Müller tätig.

Carina Hinterdorfer, BA BA MA hat am 1.6.2022 die Karenzvertretung von Julia Enzinger, B. A. M.A. übernommen.

Mag. Katharina Serles ist seit 1.6.2022 zurück von der Elternkarenz.

Dr. Doris Pokitsch, BA MA hat am 1.9.2022 eine Senior Lecturer-Stelle im Arbeitsbereich von Univ.-Prof. Dr. İnci Dirim, M.A. im Fachbereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache übernommen.

Sebastian Klinger, M. Phil. PhD ist seit 15.9.2022 als Universitätsassistent („post doc“) im Arbeitsbereich von Univ.-Prof. Dr. Eva Horn tätig.

Unsere ukrainische Kollegin Mag. kandidat nauk Olena Vasylchenko hat am 1.10.2022 die Postdoc-Stelle bei Univ.-Prof. Dr. İnci Dirim, M.A. im Fachbereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache übernommen.

Im Projekt „Materielle Narratologie: Rhythmus und Stimme in der Vorauer Handschrift 276“ (Leitung: Ass.-Prof. Dr. Rabea Kohnen, im letzten Newsletter vorgestellt) arbeiten seit dem 1.10.2022 Elisabeth König Bakk. BA und Helene Eisl BA MEd als Doktorandinnen sowie Dorothea Sichrovsky als Studienassistentin.

Sophia Seereiner, BEd hat am 1.10.2022 im Projekt „VisibLL“ von Ass.-Prof. Mag. Dr. Barbara Soukup, MSc begonnen.

Laura Tezarek, BA MA ist seit 1.11.2022 im FWF-Projekt „Werkausgabe Vicki Baum“ unter der Projektleitung von Mag. Dr. Desiree Hebenstreit tätig.

Paulina Huber und Veronika Höbart, BA haben am 1.12.2022 die SFB-Studienassistenz bei Univ.-Prof. Dr. Alexandra N. Lenz übernommen.

Magdalena Lichtenwagner, BA BA MA hat am 1.12.2022 als Universitätsassistentin („prae doc“) im Arbeitsbereich von Univ.-Prof. Dr. Stephan Müller begonnen.

 
 

 

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Wir gratulieren

Univ.-Prof. Dr. Lars Bülow hat seit September 2022 eine Universitätsprofessur für Germanistische Linguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Dr. Szilvia Gellai hat gemeinsam mit Dr. Kevin Drews (Universität Halle) den Walter Benjamin Förderpreis für junge Forschende erhalten. Der von der International Walter Benjamin Society, dem Walter Benjamin Archiv und dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung gestiftete Preis wurde für die Durchführung eines zweitägigen Workshops zum Thema „Chancen des Gelächters. Zur Ästhetik und Politik des Humors bei Walter Benjamin“ vergeben. Die Veranstaltung findet voraussichtlich im Frühjahr 2023 statt.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan Krammer wurde zum Vorsitzenden des Senats der Universität Wien gewählt, zudem auch zum Sprecher der Konferenz der Senatsvorsitzenden der österreichischen Universitäten.

Emer. Univ.-Prof. Dr. Hans-Jürgen Krumm feierte am 19.7.2022 seinen 80. Geburtstag. Er steht nicht nur für die akademische Etablierung von Deutsch als Fremdsprache und – später – Deutsch als Zweitsprache in Österreich, sondern war darüber hinaus stets in der bildungspolitischen Öffentlichkeit mit Beiträgen zu migrationsbezogenen Fragen präsent. Bei der Abschlussveranstaltung der IDT 2022 in Wien hielt Hans-Jürgen Krumm einen viel beachteten Vortrag mit dem Titel „Sprachengerechtigkeit“, der hier (ab 17:25) verfügbar ist.
Wir gratulieren sehr herzlich!

Priv.-Doz. Mag. Dr. Daniela Strigl wurde im Rahmen der Herbsttagung 2022 als neues Mitglied in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt aufgenommen.

 

II. TAGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

VORSCHAU:

15.12.2022, 18.30 Uhr
Buchpräsentation mit Podiumsdiskussion: Karl Kraus-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung
Die Herausgeber*innen DDr. Katharina Prager und Mag. Dr. Dr. Simon Ganahl präsentieren das Karl Kraus-Handbuch und diskutieren mit Univ.-Prof. Dr. Konstanze Fliedl und Armin Thurnher über die Aktualität der Kraus’schen Sprach- und Medienkritik.
Ort: Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus inkl. Livestream.
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RÜCKSCHAU:

20.-21.5.2022
Workshop: Moral Seascapes. Modern Transformations of the Imagery of Shipwreck
Organisation: Prof. Dr. Burkhardt Wolf, Dr. Jonathan Stafford, PD Dr. Henning Trüper.
Institut für Germanistik, Universität Wien und ZfL Berlin/ERC Project „Archipelagic Imperatives: Lifesaving and Shipwreck in European Societies since 1800“ (Grant Agreement No. 863393).
Ort: Wien.

1.-3.6.2022 und 5.-16.10.2022
Workshops: Plant Media: Thinking with Plants through Media
Organisation: Dr. Isabel Kranz, Prof. Dr. Thomas Lamarre (U Chicago), gefördert vom Vienna Chicago Grant.
Die seit November 2021 existierende interdisziplinäre „Plant Media Reading Group“ (Wien, Chicago, Sydney) traf sich zu zwei Workshops, um zu diskutieren, was a) unter Pflanzenintelligenz zu verstehen ist, b) wie diese modelliert und mediatisiert wird und c) zu hinterfragen, inwiefern die Fähigkeiten von Pflanzen das allgemein akzeptierte Verständnis von Intellingenz und/oder Medien herausfordern.
Ort: Wien und Chicago.

28.6.-1.7.2022
Tagung: Notker der Deutsche von St. Gallen. Internationale wissenschaftliche Tagung zum Millennium
Organisation: Prof. Dr. Norbert Kössinger (Universität Magdeburg), Dr. Elke Krotz M.A. (Universität Wien), Univ.-Prof. Dr. Stephan Müller (Universität Wien), Prof. Dr. Andreas Nievergelt (Universität Zürich), Stiftsbibliothek St. Gallen.
Vor 1000 Jahren starb der St. Galler Mönch Notker III., genannt „Notker der Deutsche“. Seine Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung damals zentraler Schultexte in die althochdeutsche Volkssprache markieren einen Höhepunkt in der europäischen Bildungsgeschichte des Mittelalters und in der Überlieferung des Althochdeutschen. Die Tagung befasste sich mit der interdisziplinären Ausweitung der Notker-Forschung und erarbeitete erstmals Notkers Gesamtprofil.
Ort: St. Gallen, Stiftsbibliothek.
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13.-14.8.2022
Interdisziplinäres Symposium: Kapital.Geschlecht
Organisation: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke, Marie-Theres-Auer, Mag. Andrea Heinz, Interuniversitärer Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien in Kooperation mit den Salzburger Festspielen und dem Literaturarchiv Salzburg.
Das Symposium befasste sich mit den Zusammenhängen von Geschlecht, Kapital und patriarchaler Macht – ausgehend vom Werk Elfriede Jelineks und ihrer Thematisierung von Kapitalismus, Neoliberalismus und Rechtspopulismus. In Form von „Wider-Reden“, Dialogen, Gesprächen und künstlerischen Programmpunkten setzten sich renommierte internationale Wissenschaftler*innen und Künstler*innen mit Gewaltverhältnissen, Ausgrenzungsmechanismen und der Kapitalisierung von (Frauen)-Körpern auseinander.
Orte: Universität Mozarteum, Literaturarchiv Salzburg.
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7.-9.9.2022
Tagung: Jans von Wien: Geschichte als leichte Muse. Handschriften, Bilder und Unterhaltung im Mittelalter
Organisation: Dr. Elke Krotz MA, Dr. Ralf Plate (Universität Trier), Dr. Martin Roland (Österreichische Akademie der Wissenschaften).
Jans von Wien („Enikel“) lebte und wirkte im ausgehenden 13. Jahrhundert als Reimchronist in Wien. Seine beiden Werke (Weltchronik und Fürstenbuch) wurden aus interdisziplinärer Perspektive neu gewürdigt.
Ort: Universität Wien.
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18.-22.9.2022
Internationale Tagung: 24. Symposion Deutschdidaktik: Dimensionen des Politischen
Organisation: Univ.-Prof. Stefan Krammer, Ass.-Prof. Jutta Ransmayr und Dr. Dieter Merlin.
Delegierte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erörterten unter dem Tagungsthema „Dimensionen des Politischen“ Positionierungen, Zugänge und Kontroversen. Eine Fülle aktueller Forschungsprojekte, viele auch von Nachwuchsforscher:innen und aktuelle disziplinäre Tendenzen wurden der Fachöffentlichkeit präsentiert und diskutiert.
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5.10.2022
aka-Lesekreis, Vortrag: Geld – funktional und fiktional.Simmels „Philosophie des Geldes“
Organisation: Assoz.-Prof. Drin Anna Babka, Dr.in Christina Hoffmann, Dr.in Marina Rauchenbacher .
Ort: Österreichische Nationalbank.
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5.10.2022
Präsentation: Vorstellung des Diagnoseinstruments ELA
Organisation: Univ.-Prof.in Dr.in İnci Dirim, M.A. & Mag.a Nicole Irmler.
Das Instrument zur Erfassung früher literaler Aktivitäten im Deutschen und Türkischen (ELA) wurde in einem durch die Freudenberg Stiftung geförderten Projekt an der Universität Wien in Kooperation mit der Universität Hamburg entwickelt. Das Sprachdiagnoseverfahren trägt zu einem besseren Verständnis migrationsbedingter Zweisprachigkeit bei. Mit ELA wird festgestellt, wie Schüler*Innen in der Primarstufe Texte schreiben und welche literarischen Potenziale und Fähigkeiten dabei zum Ausdruck kommen. Die Diagnoseergebnisse bieten sich als Grundlage für die schriftsprachliche Förderung von Schüler*Innen an, die mit den Sprachen Deutsch und Türkisch aufwachsen.
Ort: Universität Wien.
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14.-15.10.2022
Workshop: Austreibung des Geistes aus den Geisteswissenschaften? Friedrich A. Kittler revisited
Organisation: Prof. Dr. David E. Wellbery, Univ.-Prof. Dr. Eva Horn, Univ.-Prof. Dr. Burkhardt Wolf.
Universität Wien, The University of Chicago, Goethe Institut Chicago.
Ort: Chicago.

19.-20.10.2022
Tagung: Marie Neurath and Isotype Picturebooks. Transforming knowledge for children
Organisation: Mag. Dr. Susanne Blumesberger MSc., Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung, Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer (Universität Tübingen, Prof. Dr. Jörg Meibauer (Universität Mainz).
Die von der ÖG-KJLF in Kooperation mit der Forschungsplattform „YouthMediaLife“ durchgeführte und von der Fritz Thyssen Stiftung (Köln) geförderte Tagung hatte zum Ziel, mit dieser ersten dem Vermächtnis Marie Neuraths gewidmeten Veranstaltung auf diese außergewöhnliche Frau hinweisen, die einen herausragenden Beitrag zum Sachbilderbuch für Kinder geleistet hat.
Ort: Österreichisches Wirtschaftsmuseum.
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19.-21.10.2022
Workshop für Nachwuchswissenschaftler*innen und Nachwuchskünstler*innen: Elfriede Jelinek: Text – Sprechen – Singen
Organisation: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke, Marie-Theres-Auer, Univ.-Prof. Dr. Yasmin Hoffmann, Dr. Sara Neelsen, Interuniversitärer Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien in Kooperation mit der Université Paul Valéry Montpellier 3 und der Universität Paris Sorbonne nouvelle.
23 Studierenden, Dissertant*innen, Postdocs, Habilitand*innen und Nachwuchskünstler*innen erhielten die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren und mit internationalen Expert*innen, die als Mentor*innen fungierten, zu diskutieren.
Ort: Université Paul-Valéry Montpellier 3.
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21.10.2022
Tagung: Show me the World – Sachbücher in und aus Österreich
Organisation: Mag. Dr. Susanne Blumesberger MSc., Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung.
Die Jahrestagung 2022 der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung fand – nicht zuletzt aufgrund der thematischen Nähe – im unmittelbaren Anschluss an die internationale Tagung „Marie Neurath and Isotype Picturebooks“ (19. und 20.10.2022, Wiener Wirtschaftsmuseum) am 21.10.2022 ebendort statt und widmete sich aktuellen und historischen Sachbüchern für Kinder und Jugendliche aus dem deutschsprachigen Bereich.
Ort: Österreichisches Wirtschaftsmuseum.
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21.10.2022
6. Jahrestagung des Vereins MPZD: Spannungsverhältnisse migrationspädagogischer Zweitsprachdidaktik
Organisation: Univ.-Prof. Dr.İnci Dirim (Universität Wien), Dr. Sabine Guldenschuh (Universität Wien), Mag. Nicole Irmler (Universität Wien), Prof. Dr. Nazli Hodaie (PH Schwäbisch Gmünd), Dr. Natascha Khakpour (Universität Koblenz, Landau), Dr. Nina Simon (Universität Leipzig), Dr.Victoria Storozenko (Philippinum, Marburg).
Wir möchten konstitutive Spannungsverhältnisse, die unter einer migrationspädagogischen Perspektive sichtbar werden, ins Zentrum rücken. Machtkritische Zweitsprachvermittlung bewegt sich etwa in einem Spannungsfeld zwischen sprachbezogener Normkritik und der erforderlichen normkonformen Vermittlung der Amtssprachen. Denn eine Kritik an sprachlichen Verhältnissen, in denen symbolische Über- und Unterordnungen wie formale Ausschlüsse legitimiert werden, suspendiert nicht von der Verantwortung, Angebote zu machen, sich die hegemoniale Sprache anzueignen. Die Tagung verfolgte daher das Ziel, für die Benennung und Diskussion solcher Spannungsverhältnisse und den migrationspädagogischen Umgang mit ihnen Raum zu schaffen.
Ort: digital.
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26.-29.10.2022
Tagung: Volkssprachige Bibeln im spätmittelalterlichen Europa. Übersetzen, Vermitteln, Kommentieren.
Organisation: Österreichische Akademie der Wissenschaften/Institut für Mittelalterforschung, Abt. Schrift- und Buchwesen, Interakademisches Langzeitprojekt der Deutschen Akademienunion „Der Österreichische Bibelübersetzer. Gottes Wort deutsch“ (Bayerische Akademie der Wissenschaften/Universität Augsburg/Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften), Universität Wien/Institut für Germanistik (Univ.-Prof. Dr. Stephan Müller) und Katholieke Universiteit Leuven/Faculty of Arts.
Die Übersetzungstätigkeit des „Österreichischen Bibelübersetzers“ steht in einem breiten Rahmen verwandter Bestrebungen innerhalb des deutschen Sprachraums und im Kontext anderer europäischer Volkssprachen. Die Tagung bot Vergleiche mit besonderem Fokus auf Aspekte und Reflexionen der Übertragungsleistung, den Umgang der Übersetzenden mit Quellen, Fragen nach Rezeption und Publikum sowie der Umsetzung der Texte in den Textzeugen im 14. und beginnenden 15. Jahrhundert.
Ort: Österreichische Akademie der Wissenschaften und Stift Klosterneuburg.
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10.-11.11.2022
Workshop: 11. Workshop des Netzwerks „Sprachwissenschaftliche Doktorand:innen der Wiener Germanistik and friends
Organisation: Univ.-Prof. Dr. Alexandra N. Lenz, ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Peter Ernst, Jan Höll, BA MA, Katharina Kranawetter, BA BA MA, Jan Luttenberger, MA.
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14.11.2022
1. Institutsfrühstück der Germanistik
Organisation: StV Germanistik mit lic. Magdalena Bąk, MA, Katharina Hofer, BA, MA und Mag. Dr. Susanne Hochreiter.
Am 14.11. fand das erste Institutsfrühstück der Germanistik statt! Die Kolleg*innen der Studienrichtungsvertretung haben gemeinsam mit den Mittelbausprecherinnen einen fulminanten Start in die Woche organisiert: mit Kaffee, Tee und Kipferln! Insgesamt haben rund 60 Personen teilgenommen und die Gelegenheit zum Kennenlernen, Wiedersehen und Plaudern genützt. Pläne für nächste Veranstaltungen dieser Art werden bereits geschmiedet.
Ort: Institut für Germanistik, vor der Fachbereichsbibliothek.

17.-19.11.2022
Tagung: Akte/n 1
Organisation: Univ.-Prof. Dr. Burkhardt Wolf und Dr. Peter Plener.
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport –– Sektion III.
Ort: 1010 Wien, Amtsgebäude Hohenstaufengasse 3.
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18.11.2022
aka-Lesekreis: Die sexuelle Differenz Lesen/Hélène Cixous und Jacques Derrida
Organisation: Assoz.-Prof. Mag.a Dr.in Anna Babka, MMag. Dr. Matthias Schmidt.
Vorgestellt und diskutiert wurden zwei Texte der französischen Theoretiker:innen Hélène Cixous und Jacques Derrida, die die Frage der sexuellen Differenz sowohl vom Standpunkt der écriture feminine sowie einer daran anschließenden, dekonstruktiven Differenzierungsbemühung aus in den Blick nehmen.
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23.11.2022
Gastvortrag von Dr. Matthias Schwendemann (Universität Leipzig): Wie linear sind zweitsprachliche Entwicklungsverläufe? Variabilität in der Entwicklung zweitsprachlicher syntaktischer Strukturen
Organisation: Univ.-Prof. Dr. İnci Dirim & Mag.a Nicole Irmler.
Ort: Universität Wien.

24.11.2022
Buchpräsentation: WSD* – Lesespuren in der Bibliothek Wendelin Schmidt-Dengler
Organisation: Univ.-Prof. i.R. Dr. Roland Innerhofer, Thomas Kohlwein.
In Kooperation mit dem Wieser Verlag, Klagenfurt/Celovec.
Was macht die Besonderheit der Bibliothek Wendelin Schmidt-Dengler aus? Erste Hinweise geben uns Notizzettel, die Schmidt-Dengler in seine Bücher gelegt hat. Wir folgen den von WSD gelegten Spuren, führen sie weiter, weichen von ihnen ab. Dabei begegnen wir vielen anderen, die für uns Notizen kommentieren, überkreuzen uns und tauschen uns mit ihnen aus. So erfahren wir die Geschichten, die Bücher erzählen.
Ort: Fachbereichsbibliothek Germanistik, Nederlandistik und Skandinavistik.
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25.11.2022
aka-Lesekreis mit Silke Felber: Performing Crisis. Performing Gender
Organisation: Dr.in Marina Rauchenbacher & Assoz.-Prof. Dr.in Anna Babka.
Wir befassten uns im Lesekreis mit der Mediatisierung politischer Inszenierungen und ihrer historisch gewachsenen Anschauungen, Ideologien und (vergeschlechtlichten) Wissensbestände im Kontext von Covid-19.
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9.12.2022
Interdisziplinäres Symposium: Lesen & Tschechern #Jelinek royal. Geschlecht und Gewalt
Organisation: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke, Mag. Andrea Heinz, Interuniversitärer Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien in Kooperation mit dem Volkstheater Wien.
Einen Tag nach Ablauf der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ und in einer Welt, in der Männergewalt an Frauen nach wie vor 365 Tage im Jahr aktuell ist, befasste sich das Symposium mit patriarchalen Strukturen und der aus ihnen hervorgehenden, von ihnen strukturierten Gewalt von Männern an Frauen. Ausgehend vom Werk Elfriede Jelineks und ihren Themensetzungen fragte die Veranstaltung: Wo kommt diese Gewalt her, warum wird sie nach wie vor relativiert, nicht gesehen, hingenommen?
Orte: Volkstheater Wien, Rote Bar.
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III. NEUE PROJEKTE AM INSTITUT

Die Entstehung des österreichischen Bundes-Verfassungsgesetzes (B-VG 1920)
Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Alexandra N. Lenz, PD Dr. Jörg Kammerhofer, Univ.-Prof. Dr. Thomas Olechowski.
Förderstelle: DACH-Kooperation FWF/DFG (I 5679).
Laufzeit: 1.6.2020-30.6.2024.
Ziel des internationalen sowie interdisziplinären Projekts ist es, die Genese der Bundesverfassung auf der Grundlage der wichtigsten Quellen und Texte der Jahre 1919 und 1920 nachzuzeichnen. Diese Materialien werden digitalisiert, transkribiert und sowohl textkritisch als auch rechtshistorisch kommentiert und sukzessive der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Weitere Informationen

Aspekte der (Mehr-)Sprachigkeit in Österreich: Kompetenz – Gebrauch – Einstellungen
Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Alexandra N. Lenz, Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan Michael Newerkla.
Mitarbeiter*innen: MMag. Dr. Agnes Kim, Mag. Mag. Wolfgang Koppensteiner, Maria Schinko, MA. MA.
Laufzeit: 2021-2023.
Förderstelle: ÖAW.
Im Rahmen der ÖAW-Themenplattform „Mehrsprachigkeit“ wird erstmals eine (sozio-)linguistisch ausgerichtete Repräsentativerhebung in ganz Österreich durchgeführt. Die Ergebnisse der Repräsentativerhebung werden einen wichtigen Interpretationskontext für soziolinguistische Untersuchungen zu (Mehr-)Sprachigkeit in Österreich liefern und überdies Potential für sprach(en)- wie bildungspolitische Implikationen aufweisen.
Weitere Informationen

DWA Österreich – Pilotstudie
Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Alexandra N. Lenz, Dr. Markus Kunzmann, Dr. Philipp Stöckle.
Kooperationsprojekt der Forschungsabteilung Sprachwissenschaft am ACDH-CH, des SFB „Deutsch in Österreich. Variation – Kontakt – Perzeption“ und dem „DSA | Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas“ der Philipps-Universität Marburg.
Laufzeit: 1.10.2022-30.9.2023.
Mithilfe von Transkribus, einer Plattform zur Volltext-Digitalisierung handschriftlicher Quellen, sollen ausgewählte österreichische Bögen des Deutschen Wortatlas (DWA) im Rahmen einer Pilotstudie erfasst und nutzbar gemacht werden.
Weitere Informationen

VisibLL – Schüler/innen erforschen die (un)übersehbare Mehrsprachigkeit der Wiener Linguistic Landscape
Projektleitung Ass.-Prof. Mag. Dr. Barbara Soukup, MSc.
Co-Investigatorin: Univ.-Prof. Dipl.-Journ.Univ. Dr. habil. Elissa Pustka, M.A. (Institut für Romanistik).
Mitarbeiterin: Sophia Seereiner, BEd.
Laufzeit: 1.10.2022-31.7.2025.
Förderstelle: Sparkling Science 2.0.
Shop, Café, Kebap – wer durch Wien geht, sieht Ladenschilder und Werbeplakate in mehr als 100 Sprachen. Im Projekt VisibLL wird z.B. erforscht, ob Lehnwörter noch allgemein als englisch, französisch und türkisch kategorisiert oder bereits als deutsch eingestuft werden. Auf Basis der Feldforschung, Analyse und kritischen Reflexion mit Citizen Scientists an drei Wiener Partnerschulen und der Kooperationsinstitution PH Wien werden nachhaltig einsetzbare Unterrichtsmaterialien zur Mehrsprachigkeit in der Linguistic Landscape entwickelt, die dann der Allgemeinheit frei zur Verfügung gestellt werden.
Weitere Informationen

Das ABC der Dialekte: Historische Notizen digital erforschen
Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Alexandra N. Lenz, Amelie Dorn, B.A. M.A. MPhil Ph.D., Dr. Philipp Stöckle.
Laufzeit: 1.1.2023-31.12.2024.
Förderstelle: Top Citizen Science des FWF (TCS 134).
Das TOP Citizen Science Projekt zielt darauf ab, die auf den über 100 Jahre alten Papierzetteln des „Wörterbuchs der bairischen Mundarten (WBÖ)“ enthaltene Handschrift und Lexik zu transkribieren und auszuwerten, um interessierte Bürgerinnen und Bürger für ihr sprachliches und regionales Erbe zu begeistern, die historischen Informationen digital zugänglich zu machen und eine Verbindung zur aktuellen Forschung über Lexik und Sprachvariation und -wandel im Projekt „Deutsch in Österreich“ herzustellen.
Weitere Informationen

 

IV. NEUE PUBLIKATIONEN

Stefan Alker-Windbichler, Axel Kuhn, Benedikt Lodes, Günther Stocker (Hg.): Akademisches Lesen. Medien, Praktiken, Bibliotheken. Göttingen: V & R unipress, Vienna University Press 2022 (= Bibliothek im Kontext, Band 5.)
Lesen ist die Grundlage akademischer Wissenserzeugung. Obwohl sich die erlernten Lesefähigkeiten, die routinierten Lesepraktiken und etablierten Lesemedien mit der Digitalisierung nachhaltig verändert haben, sind die damit verbundenen Konsequenzen kaum erforscht. Der Band zeigt, was wir über wissenschaftliche Lesekompetenzen, Lesepraktiken und Bibliotheken im Kontext digitaler Entwicklungen in den letzten Jahren wissen.
Weitere Informationen

Julia Bertschik, Gustav Frank, Veronika Hofeneder und Werner Jung (Hg.): Text + Kritik. Sonderband: Vicki Baum. München: Text+Kritik 2022.
Vicki Baum, die auflagenstärkste und meistgelesene österreichische Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts avancierte im Berlin der Weimarer Republik zur internationalen „Star-Autorin“ und blieb selbst im US-amerikanischen Exil, auch dank zahlreicher Verfilmungen, weiterhin erfolgreich. Das Heft ergründet und kontextualisiert die unterschiedlichen Facetten des umfangreichen Werks der internationalen Bestsellerautorin.
Weitere Informationen

Roland Innerhofer, Burkhardt Wolf (Hg.): Teilweise Musil. Kapitelkommentare zum Mann ohne Eigenschaften. Dritter Band: Bauform und Lebensform – erzählte Architektur. Berlin: Vorwerk 8 2022.
Zur Sprache kommt Architektur in Musils Roman auf mannigfache Weise: als weithin sichtbare Bauform von Häusern oder ganzen Stadtbezirken, als – einmal dekorative, einmal funktionale – Innenarchitektur von repräsentativen oder auch intimen Räumen. Architektur ist im „Mann ohne Eigenschaften“ nicht nur Motiv oder Thema, Schauplatz oder Hintergrund des erzählten Geschehens, sondern immer auch ein „Dispositiv“: eine determinierende Größe oder gar Möglichkeitsbedingung für die erzählte und erlebte Welt.
Weitere Informationen

Roland Innerhofer, Thomas Kohlwein (Hg.): WSD*. Die Bibliothek Wendelin-Schmidt-Dengler und ihre Lesespuren. Klagenfurt/Celovec: Wieser 2022.
Was macht die Besonderheit der Bibliothek Wendelin Schmidt-Dengler aus? Erste Hinweise geben uns Notizzettel, die Schmidt-Dengler in seine Bücher gelegt hat. Wir folgen den von WSD gelegten Spuren, führen sie weiter, weichen von ihnen ab. Dabei begegnen wir vielen anderen, die für uns Notizen kommentieren, überkreuzen uns und tauschen uns mit ihnen aus. So erfahren wir die Geschichten, die Bücher erzählen.
Weitere Informationen

Stefan Krammer, Dieter Merlin (Hg.): Kurze Filme, ide 3/2022 Innsbruck: StudienVerlag 2022.
Das didaktische Potential dieser Filmgattung soll insbesondere für faktuale und animierte Kurzformate sowie für von Jugendlichen selbst hergestellte Videos ausgelotet werden. Der Themenschwerpunkt enthält medienwissenschaftliche und -didaktischen Perspektiven, aber auch Unterrichtsmodelle zur Konkretisierung curricular verankerter Medienkompetenzen.
Weitere Informationen

Katharina Krčal: Nachahmen und Täuschen : Die „jüdische Mimikry“ und der antisemitische Diskurs im 19. und 20. Jahrhundert. Hildesheim : Georg Olms 2022.
Weitere Informationen

Alexandra N. Lenz, Barbara Soukup & Wolfgang Koppensteiner: Standard Languages in Germanic-speaking Europe: Attitudes and Perception. Oslo: Novus Jahr (= SLICE Book Series 4).
Weitere Informationen

Cornelius Mitterer (Hg.): Emanuel Schikaneder. Wiener Komödien. Wien: Lehner 2022 (= Texte und Studien zur österreichischen Literatur- und Theatergeschichte, Bd. 8).
Weitere Informationen

Doris Pokitsch: Wer spricht? Sprachbezogene Subjektivierungsprozesse in der Schule der Migrationsgesellschaft. Wiesbaden: Springer VS 2022 (= Reihe Pädagogische Professionalität und Migrationsdiskurse).
Weitere Informationen

Katharina Prager, Simon Ganahl (Hg.): Karl Kraus-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Berlin: Metzler 2022.
Weitere Informationen

Herbert Schrittesser, Herbert Zeman (Hg.): Wirtschaft und Wissenschaft im alten Österreich – Vom Schwarzen Kameel in Wien zur Deutschen Karl-Ferdinands-Universität in Prag. Karl Josef Sauer (1815 – 1898), Lebenserinnerungen; August Sauer (1855 – 1926), Leben und Wirken in Prag. Wien 2022 (= Schriften der Österreichischen Goethe-Gesellschaft, Bd. 6 und zugleich Erträge Böhmisch-Mährischer Forschungen, Bd. 12).
Weitere Informationen

Maria Weichselbaum, Nina Simon, Silvia Demmig, İnci Dirim, Assimina Gouma, Sabine Guldenschuh, Nazli Hodaie & Heidi Rösch (Hg.): Sprachliche Kombinationsformen, Hybridisierungen und Neukreationen in der Migrationsgesellschaft. Migrationspädagogische Zweitsprachdidaktik, 1/2022.
Weitere Informationen

Christian Zolles, Thomas Ballhausen, Laura Tezarek (Hg.): Wiener Pulp (= Wiener Digitale Revue 4/2022)
Weitere Informationen

 

V. DISSERTATIONEN

Begonnen (seit Mai 2022):

  • Daniele Polizio: Selbstwahrnehmung DaF-Lehrender mit Deutsch als Nicht-L1 hinsichtlich ihrer Identität und didaktischen Kompetenz und die Rolle des fremdsprachlichen Erwerbs. Betreuerin: Univ.-Prof. Dr. Karen Schramm.
  • Kaichen Wang: Auf dem Weg zur Binnendifferenzierung: Extensives Lesen im DaF-Unterricht in China. Betreuerin: Univ.-Prof. Dr. Karen Schramm.

Abgeschlossen:

  • Antonia Bachinger: Lehrer/innen und ihr Leseunterricht. Welche Überzeugungen prägen den Leseunterricht in österreichischen Volksschulen? Betreuer: Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan Krammer.
  • Sarah Hutterer: Die „Konstanzer Weltchronik“ – Modulare Textpraxis in der spätmittelalterlichen Schriftlichkeit. Edition und Untersuchungen. Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Stephan Müller.
  • Katharina Schätz: Österreichische Literatur auf dem Präsentierteller. Eine empirisch-historische Untersuchung des Literaturprogramms der österreichischen Kulturforen im Ausland. Betreuer ao. Univ.-Prof. Dr. Wynfrid Kriegleder.

 

Redaktion:
Pia Janke, Andrea Haika, Elke Krotz, Orsolya Nagy,
Yasmine Schiller, Stefanie Schwandner, Rita Stiglbauer

Herausgegeben vom Institut für Germanistik an der Universität Wien, Universitätsring 1
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