Curriculum Mehrsprachigkeit
Die Bedeutung der Sprachen in Lernprozessen I. Grundqualifikation für Studierende aller Lehrämter
490049 SE 2014S
Vortragende der Germanistik:
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Als Merkmal gegenwärtiger Gesellschaften wird Mehrsprachigkeit häufig als Herausforderung insbesondere für Bildungsintitutionen wahrgenommen. Diese Einführungsveranstaltung richtet sich an LehramtskandidatInnen aller Fächer, die sich auf diese Herausforderung vorbereiten wollen.
In der LV werden drei Perspektiven auf den Themenbereich Mehrsprachigkeit und Schule zueinander in Beziehung gesetzt: die Perspektive des Individuums, der Institution Schule und der Gesellschaft. Diese Perspektiven vernetzend befassen wir uns mit den folgenden thematischen Schwerpunkten: 1. Bedeutung von Sprache/n für alle Lehr- und Lernprozesse und Unterrichtsgegenstände (Sprachlichkeit allen Lernens, Bedeutung der Bildungs- und Unterrichtssprachen), 2. Sprachliche und kulturelle Heterogenität der Lernenden (Sprachenvielfalt als Ressource, Bewertung von Sprachen, Bedeutung von Familiensprachen, Zweit- und Fremdsprachen, Rolle von Sprachen im Migrations- und Integrationskontext) und 3. Elementare Verfahren der Mehrsprachigkeitsdidaktik.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Die Studierenden erwerben eine Grundqualifikation zum Thema Mehrsprachigkeit, die sich auf der Ebene des Wissens, der Haltungen und der Handlungen ausdrückt und sie befähigt, Mehrsprachigkeit in der Schule als Ressource wahrzunehmen und für Bildungsprozesse zu nützen.
Abkürzungen: ÄdL: Ältere deutsche Sprache und Literatur – DaF/Z: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – FD: Fachdidaktik Deutsch – NdL: Neuere deutsche Literatur – SpraWi: Sprachwissenschaft
