Vorlesungs­verzeichnis

Kontrastive Betrachtungen von Sprache und Diskriminierung

420002 SE 2025W

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Vortragende der Germanistik:

Beginn- u. Enddatum inkl. Uhrzeiten : ab 08.10.2025 mittwochs 8:00 - 9:30 Uhr bis 28.01.2026; Diese Termine können sich in Absprache mit den Teilnehmer*innen ändern, ev. wird nach inhaltlichem Bedarf eine kleinere Blocklehrveranstaltung vereinbart.

Ort und Raum: Institut für Slawistik, Seminarraum 8, Uni Campus Hof 3, 2R-Z1-35

Online-Anmeldung: Bitte per Mail an sorin.gadeanu@univie.ac.at & elizabeta.jenko@univie.ac.at

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Vergleichende und kontrastierende Analysen verschiedener Sprachen (z.B. Deutsch, Slowenisch, Rumänisch) nutzen wir für Sprachreflexion und Bewusstseinsbildung von Diskriminierung aufgrund von Sprache sowie von Diskriminierung durch Sprache. Wir fokussieren auf Sensibilisierung diverser sprachlicher Realisierungen, die der aktuellen Sprach- bzw. Gesellschaftsnorm entsprechen und von den Anwender*innen häufig nicht als diskriminierend wahrgenommen werden. Wir betrachten sowohl grammatische Phänomene und Orthographie, Syntax und Textanalyse wie auch soziale und gesellschaftliche Kategorien. Durch die sprachkontrastive Perspektive findet ebenfalls ein Sichtbarmachen und Ineinandergreifen interdisziplinärer Themenfelder statt.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Prüfungsimmanent: Regelmäßige Anwesenheit (max. zwei Fehlstunden), regelmäßige Vorbereitung mit kleineren Arbeitsaufträgen, aktive Beteiligung am Seminargespräch, verantwortliche Gestaltung einer Sitzung mit Präsentation des erarbeiteten Themas (kann aus didaktischen Gründen auch in mehrere Teilpräsentationen erfolgen) unter den methodischen Perspektiven des Seminars.

 

Literatur

Basisliteratur wird in der LV bekanntgegeben, weitere Literatur entsprechend den Schwerpunkten der Teilnehmer*innen

 

Prüfungsstoff

Inhalt der LV. Die Sitzungsthemen werden auch nach Bedarf der Teilnehmer*innen aus dem Rahmenthema entwickelt.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Benotung erfolgt auf der Basis der Mitarbeit und konstruktiver Erfüllung kleinerer Arbeitsaufträge (29%) sowie der inhaltlichen Gestaltung einer Sitzung mit Präsentation eines selbst gewählten Themas (51%) (kann aus didaktischen Gründen auch in mehrere Teilpräsentationen erfolgen) in Anwendung auf das eigene Forschungsfeld nach den in der LV erarbeiteten Kriterien. Konstruktives Feedback zu den Präsentationen der SE-Teilnehmer*innen (20%).