Vorlesungs­verzeichnis

Mensch und Tier

420001 SE 2024S

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Moodle

Vortragende der Germanistik:

Nächster Termin

Mittwoch, 26.06.2024 15:00-16:30 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Frage nach unserem Verhältnis zu Tieren hat in den letzten Dekaden nicht nur die Besonderheit von Homo Sapiens infrage gestellt. Sie wirft auch neue ethische Probleme auf, die nicht auf Probleme der artgerechten Haltung‘ zu reduzieren sind. Das neue Feld der Animal Studies fragt nach den Grundlagen der menschlichen Positionierung zum Tier: als Spiegel oder Anderes des Menschen, als "companion species", als Symbiont? Darüber hinaus gilt es, die lange Denk- und Imaginationsgeschichte des Tiers in einer kulturwissenschaftlichen Perspektive zu erschließen. Das theorieorientierte Seminar versteht sich eine Einführung in die Animal Studies.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Für Doktorand*innen: Mündliche Präsentation des Themas einer Sitzung, Vorstellung der Texte, Hintergrundinformationen.
Für MA-Studierende: Mündliche Präsentation (s.o) und abschließende MA-Hausarbeit.
Für den LN wird regelmäßige Teilnahme vorausgesetzt, max. 2 Sitzungen (d.h. 180 Min.) dürfen versäumt werden.

 

Literatur

Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben. Einführend sollten diese Texte gelesen werden:
- Berger, John: Warum sehen wir Tiere an? In: Borgards, Roland; Köring, Esther und Kling, Alexander: Texte zur Tiertheorie. Stuttgart: Philipp Reclam 2015, S. 163–188.
- Borgards, Roland: Nach der Wendung. Zum Stand der Cultural and Literary Animal Studies (CLAS). In: Tierstudien 16 (2019), S. 117–125.

 

Prüfungsstoff

Die Texte des Seminars.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

MA in einem Fach der Philosophisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät oder der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät.
LN ist eine mündliche Präsentation eines der im Seminar behandelten Themen und die regelmäßige Teilnahem am SE, bzw. eine abschließende Hausarbeit. Benotet wird die Klarheit der Argumentation, die Qualität zusätzlicher Informationen zum Thema, das Engagement in der Diskussion.