Vorlesungs­verzeichnis

Medienästhetik im Alltagseinsatz

Radiofone Theorien der 1920er-Jahre

170995 UE 2022W

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Vortragende der Germanistik:

Nächster Termin

Friday, 09.12.2022 16:45-18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar widmet sich der Lektüre grundlegender radiofoner Theorietexte der 1920er-Jahre. War in den 1920er-Jahren die Reflexion über Bedingungen und Möglichkeiten einer erzählenden Radiokunst doch gleichbedeutend mit ihrer akustischen Realisation. Welche bleibenden Beiträge gehen von diesen Theorietexten aus? Gemeinsam sollen radiofone Theorietexte der 1920er-Jahre (Arnheim, Brecht, Kolb, Schirokauer u. a.) gelesen, diskutiert und innerhalb der Geschichte der Radiokunst eingeordnet werden. Hinzu treten, um die Seminardiskussion anzureichern, konkrete Hörbeispiele früher Radiokunst aus dieser Zeit. Am Ende des Seminars haben Studierende einen guten theoretischen wie praktischen Überblick über die Anfänge der deutschsprachigen Radiokunst. Anhand dieses Überblicks können sie auch Entwicklungen und Tendenzen der Radiokunst in den letzten Jahrzehnten bis in die Gegenwart hinein einordnen.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Abschlussarbeit (50 %), Referat oder Hausübung (35%), Beteiligung in den Diskussionsphasen (15 %)

 

Literatur

Rudolf Arnheim, „Rundfunk als Hörkunst“, Frankfurt am Main 2001. Horst Scheffner (Hrsg.), „Arbeitstexte für den Unterricht. Theorie des Hörspiels“, Stuttgart 1978. Irmela Schneider (Hrsg.), „Radio-Kultur in der Weimarer Republik. Eine Dokumentation“, Tübingen 1984. Klaus Schöning (Hrsg.), „Neues Hörspiel. Essays, Analysen, Gespräche“, Frankfurt am Main 1970. Anmerkung: Da es sich größtenteils um vergriffene Titel handelt, bitte die Absprache zur Literatur in der ersten Sitzung abwarten!

 

Prüfungsstoff

Inhalt der LV

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Interesse am Thema und Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit den zu analysierenden Text- und Hörbeispielen der Lehrveranstaltung. Anwesenheitspflicht: Studierende dürfen zweimal unentschuldigt fehlen.