Vorlesungs­verzeichnis

Dramaturgische Handschriften im Hörspiel: Ingeborg Bachmann

170500 UE 2021W

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Vortragende der Germanistik:

10.01. / 17.01. / 24.01. / 31.01. als digitale LV

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar will das Hörspielwerk der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann – eines, das innerhalb der jungen Radiokunst als klassisch gilt – eingehend analysieren. Dabei interessieren neben der Vorstellung grundlegender Modi der Narration im Hörspiel auch Fragen nach der Zeitgebundenheit dieses Werks. Es sollen in Form einer gemeinsamen Werkanalyse alle Hörspiele der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann in chronologischer Folge zunächst gehört, gelesen (mit Abgleich Textfassung / produzierte Fassung) und dann kritisch diskutiert werden. Hierbei sollen die Studierenden mit Werkzeugen der Hörspielanalyse, die sie erwerben, operieren, und Grundzüge der Geschichte und Gegenwart des deutschsprachigen Hörspiels kennenlernen. Am Ende des Semesters können Studierende Hörspiele als zentrale Spielart der Radiokunst formal identifizieren, inhaltlich strukturieren und gemäß verschiedener Aspekte einordnen, zu diesen zählen unter anderem auch gattungs- und literaturhistorische, aber ebenso medienpraktische (technische Realisation von Hörspielen, veränderte Moden dieser Realisation usw.).

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Abschlussarbeit (50 %), Referat oder Hausübung (35%), Diskussion und Mitarbeit in der LV (15 %)

 

Literatur

Ingeborg Bachmann, „Die Hörspiele. Ein Geschäft mit Träumen / Die Zikaden / Der gute Gott von Manhattan“, ISBN: 978-3-492-20139-1

 

Prüfungsstoff

Inhalt der LV

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Interesse am Thema und Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit der zu analysierenden Lektüre der Lehrveranstaltung, mündliche und schriftliche Mitarbeit