Übung "Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren"
Schreibprojekt Bachelorarbeit
170114 UE 2026S
Vortragende der Germanistik:
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
In dieser Lehrveranstaltung geht es ums wissenschaftliche Arbeiten: Teilnehmer*innen üben am konkreten Beispiel ihrer Bachelorarbeit Strategien des wissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens, wobei auch der verantwortliche Einsatz von KI-Tools thematisiert wird.
Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht allerdings das schrittweise Erarbeiten von Teilen der eigenen Arbeit: Sie grenzen das Thema ein und formulieren eine Forschungsfrage, üben verschiedene Lese- und Notiztechniken, überlegen sich eine erste Gliederung und formulieren erste Textteile der Bachelorarbeit. Im Zuge dessen erstellen sie zudem ein wissenschaftliches Poster ihrer jeweiligen Arbeit und präsentieren es im Rahmen eines Poster-Walks. Während des ganzen Semesters unterstützen sich die Teilnehmenden im Prozess gegenseitig durch angeleitetes Peer-Feedback und kollaborative Reflexion in Kleingruppen.
Teilnehmende kennen die Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI am Institut sowie der Universität Wien (Guidelines, Stand September 2024) und haben verschiedene Szenarien im Rahmen der Lehrveranstaltung erprobt; entsprechend können sie die Limitationen von KI-Tools wie ChatGPT, ResearchRabbit und DeepL für den Einsatz beim wissenschaftlichen Arbeiten benennen.
Teilnehmende kennen die Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Poster und wissen, was sie bei Präsentationen beachten sollen und haben diese Kenntnisse im Rahmen einer Posterpräsentation in die Praxis umgesetzt.Lehr- und Lernsettings: Wechsel aus Einzel und Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen, Vortrag, Posterpräsentationen im Rahmen eines Posterwalks, Audio- und Videovorführungen, Bereitstellung von Zusatzmaterial
Abgaben: prozessbegleitend zur Bachelorarbeit (s. Art der Leistungskontrolle)
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Die Leistungskontrolle erfolgt durch folgende Teilleistungen:
- Teilnahme an einer Peer-Feedback-Gruppe inkl. aller Abgaben während des ganzen Semesters – 20%
- Exposé – 40%
- Posterpräsentation des Bachelorarbeitsprojektes - 40%
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Hinweis der Studienprogrammleitung: Wir möchten faire Bedingungen für alle Studierenden sicherstellen. Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen. Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann gestattet, wenn dies ausdrücklich eingefordert wird. Alle Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten finden Sie in der Satzung, https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.
Literatur
Phasen wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens; Kriterien guter wissenschaftlicher Praxis; Präsentations-/Moderationstechniken; Schreibstrategien
Handbuch „Wissenschaftliches Arbeiten in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft“ (https://services.phaidra.univie.ac.at/api/object/o:1047915/diss/Content/download)Weitere Literatur wird auf Moodle bereitgestellt.
Prüfungsstoff
Für den Abschluss der Lehrveranstaltung ist die positive Beurteilung aller Einzelleistungen erforderlich.
Jede Teilleistung wird eigenständig bewertet: Bewertet wird inhaltlich knappe, sachlich dichte, formal korrekte, sprachlich präzise, der Aufgabenstellung entsprechende Darstellung. Eine zeitgerechte Abgabe ist Bestandteil der Bewertung.
Es wird empfohlen, die Übung parallel mit einer Lehrveranstaltung zu belegen, die mit einer schriftlichen Arbeit / Bachelorarbeit abgeschlossen werden muss.
- Teilnahme an einer Peer-Feedback-Gruppe inkl. aller Abgaben während des ganzen Semesters -- 33,3%
- Exposé -- 33,3%
- Posterpräsentation des Bachelorarbeitsprojektes -- 33,3%
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Diese Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent. Sie dürfen maximal drei Einheiten verpassen. Die Leistungskontrolle erfolgt durch Anwesenheit und Mitarbeit in der Lehrveranstaltung sowie eine Reihe von Teilleistungen während der Lehrveranstaltungszeit, die auf die Bachelorarbeit hinführen.
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Hinweis der Studienprogrammleitung: Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sind in der Regel Präsenzveranstaltungen, in denen die aktive Mitarbeit oder die Zusammenarbeit der Studierenden zur Erreichung der Lehr- und Lernziele erforderlich ist und in denen Teilleistungen erbracht werden müssen. Daher gilt eine generelle Anwesenheitspflicht, mit bis zu 3 Fehleinheiten (6 SWS) im wöchentlichen Format bzw. mit bis zu max. 20% Prozent der Gesamtzeit in Blockformaten. Für Fehlstunden können Lehrende eine Ersatzleistung einfordern; weitere Fehlstunden können, gegen eine Kompensationsleistung, angefragt werden, ihre Bewilligung liegt aber im Ermessen der jeweiligen Lehrperson in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Die Gleichbehandlung der Studierenden ist zu gewährleisten.
In Übereinstimmung mit §10, Abs. 1 des studienrechtlichen Teils der Satzung sind diese Anwesenheitsregelungen auf u:space jedem Kurs hinzugefügt. Sie können jedoch ersetzt werden durch individuelle Regelungen seitens der jeweiligen Lehrperson, in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Diese Regelungen müssen in Ersatz dieser Notiz auf u:space eingetragen werden und gelten verbindlich für den jeweiligen Kurs.
Abkürzungen: ÄdL: Ältere deutsche Sprache und Literatur – DaF/Z: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – FD: Fachdidaktik Deutsch – NdL: Neuere deutsche Literatur – SpraWi: Sprachwissenschaft
