Vorlesungs­verzeichnis

Neuere deutsche Literatur: Schiller als Dramatiker

100282 SE-B 2018S

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Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Als Dramatiker hat Schiller Maßstäbe gesetzt. Seine Arbeiten haben die Dramen des 19. Jahrhunderts maßgeblich inspiriert: in Deutschland allen zuvor die Kleists, in Österreich allen zuvor die Grillparzers. In diesem Kurs werden wir die Entwicklung von Schillers dramatischem Werk von seinen Anfängen im Sturm und Drang über die großen Arbeiten der Zeit der Klassik bis hin zu den unvollendeten Projekten nachzeichnen. Im Zentrum wird die für Schiller wegweisende Frage stehen, welche gesellschaftliche und politische Rolle dem Theater im Zeitalter von Aufklärung und Revolution zukommt. Deshalb werden wir neben Dramen auch zentrale theatertheoretische Texte Schillers lesen und interpretieren. Zu den behandelten Dramen gehören: Die Räuber, Kabale und Liebe, Fiesko, die Wallenstein-Trilogie, Wilhelm Tell und das Demetrius-Fragment.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Leistungskontrolle berücksichtigt folgende Aspekte: regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Übernahme der Mitverantwortung für eine Sitzung, Bachelorarbeit.

 

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff ist der Inhalt des Seminars.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Gründliche vor- und nachbereitende Lektüre aller behandelten Texte, regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit in den Sitzungen, Übernahme der Mitverantwortung für eine Sitzung. Planung, Anlage und Durchführung einer schriftlichen Bachelorarbeit nach den Standards guter wissenschaftlicher Praxis.