VU Peer-Mentoring: Theoretische Vertiefung
100242 VU 2026S
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Dienstag, 28.04.2026 16:45-18:15 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Diese Lehrveranstaltung dient der theoretischen Fundierung, Reflexion und Vertiefung der eigenen Praxis als Mentor*in. In der Lehrveranstaltung erwerben aktive und ehemalige Mentor*innen relevantes theoretisches Wissen, dass sie vor dem Hintergrund ihrer Praxiserfahrungen zu reflektieren, vernetzen und anwenden lernen.
Mentor*innen vertiefen das Verständnis der Rolle der Peer-Mentor*in im universitärem Kontext. Im weiterem erlangen Mentor*innen Wissen über Modelle und Theorien von gruppendynamischen Prozessen, vom Mentoring als Konzept, dem Konzept des Reflective Practitioners, den Konzepten der systematischen Reflexion und Intervision, der epistemologischen Entwicklung von Studieren-den, der Lernentwicklung von Studierenden, von Feedback und Diversität im Mentoring und der Rolle von Mentor*innen in den relevanten Communities of Practice. Zuletzt wird Hochschuldidaktisches Basiswissen zu Kompetenzaufbau und der Planung einer Mentoring Einheit und/oder Lerngruppe vermittelt.
Absolvent*innen dieser Lehrveranstaltung sind in der Lage, relevante Theorien und Modelle des Peer-Mentorings zu benennen, zu reflektieren und in der Gestaltung der eigenen Mentoring-Einheiten anzuwenden.
+Vorlesungsteile der LV
+Übungen in der LV
+Gruppenarbeiten, Diskussionen und selbstgesteuertes Vor- und Nachbereiten in bzw. vor/nach der LV
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
+ Aktive Teilnahme an und kollegiale Mitarbeit in den VU Einheiten (40%)
+ Portfolio: "6-Minute Papers" in der VU Einheit und deren Nacharbeitung (40%)
+ Wissenschaftliches Poster zu einer der VU-Einheiten (20%)
Literatur
Abdul-Hussain, S., Baig, S. (2009): Diversitykompetente Supervision. In: Ab-dul-Hussain, S., Baig, S. (Hg.): Diversity in Supervision, Coaching und Beratung. Wien: Facultas, 49-54.
Abrami, Philip C. u.a. (2015), Strategie for Teaching Students to Think Critical-ly: A Meta-Analysis, in: Review of Educational Research vol 85, 2, https://doi.org/10.3102/0034654314551063
Baxter Magolda, M. (1992). Knowing and Reasoning in College: Gender-Related Patterns in Student’s Intellectual Development. San Francisco, USA: Jossey-Bass
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Höher, F. (2014): Vernetztes Lernen im Mentoring. Eine Studie zur nachhalti-gen Wirkung und Evaluation von Mentoring. Wiesbaden: Springer VS.
Kienle, A. (2012): Ansätze zur strukturgebenden Begleitung kollaborativer Lernprozesse. In: Journal of Interactive Media Band 11, Heft 1, 11-14.
Kruse, O. (2017). Kritisches Denken und Argumentieren Utb.
Maturana, R. H. & Varela, F. J. (2015). Der Baum der Erkenntnis. Frankfurt am Main: Fischer.
Perry, W. G. (1970). Forms of Intellectual and Ethical Development in the Col-lege Years: A Scheme. San Francisco, USA: Jossey-Bass.
Pintrich, P. R. (2002). Future Challenges and Directions for Theory and Re-search on Personal Epistemology. In B. K. Hofer & P. R. Pintrich (Hrsg.), Per-sonal Epistemology - The Psychology of Beliefs about Knowledge and Knowing (S. 389–414). New York, London: Routledge.
Polanyi, M. (2016): Implizites Wissen. Frankfurt/Main: Suhrkamp.
Prüfungsstoff
1) Anwesenheit und Mitarbeit in der LV (max. 2 unentschuldigte Fehleinheiten)
2) Fristgerechte Einreichung der Portfolios
3) Fristgerechte Einreichung des wissenschaftlichen Posters
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
In jeder Teilleistung muss mindestens 50% erreicht werden, um erfolgreich abzuschließen.
Abkürzungen: ÄdL: Ältere deutsche Sprache und Literatur – DaF/Z: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – FD: Fachdidaktik Deutsch – NdL: Neuere deutsche Literatur – SpraWi: Sprachwissenschaft
