Sprachwissenschaft: Vagheit zwischen Grammatik und Pragmatik
100236 PS 2017W
Vortragende:
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Das Thema des Proseminars ist "Vagheit und Kontextabhängigkeit zwischen Grammatik und Pragmatik"
Die Interpretation sprachlicher Ausdrücke weicht in vielen Fällen - im Einvernehmen zwischen Sprecher und Hörer - von der wörtlichen Bedeutung ab. Nach einer allgemeinen Einführung in pragmatische Erklärungsansätzen von Skalen und Vagheit werden wir uns mit konkreten empirischen Beispielen beschäftigen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Vergleichen an sich nicht-graduierbarer Adjektive, pars-pro-toto-Konstruktionen und generischen Ausdrücken.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Neben dem Herzstück der LV, dem begleiteten Verfassen einer Proseminararbeit, werden folgende Bereiche zur Beurteilung herangezogen: Mitarbeit in den Einheiten, (Kurz-)referate zu ausgewählten Themen (ab ca. November), Ein oder mehrere Kurzquizes.
Literatur
Wird in der LV bekanntgegeben. Ein Handapparat mit Texten zur vorbereitenden Lektüre steht ab Anfang bis Mitte September zur Verfügung.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem Thema der LV und zur eigenständigen Recherche und Aufarbeitung eines Teilgebiets im Rahmen der Proseminararbeit.
Abkürzungen: ÄdL: Ältere deutsche Sprache und Literatur – DaF/Z: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – FD: Fachdidaktik Deutsch – NdL: Neuere deutsche Literatur – SpraWi: Sprachwissenschaft
