Vorlesungs­verzeichnis

Sprachgebrauch: Korpusbasierte Metaphernanalyse

100226 PS 2011S

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Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In den letzten Jahren ist es zu einem ungemein großen Aufschwung im Bereich empirischer Metaphernanalysen gekommen, wobei in den meisten Untersuchungen die kognitive Metapherntheorie von Lakoff / Johnson zugrunde gelegt wird. Wir wollen im Proseminar einzelne Kommunikationsformen bzw. Textsorten nach ihrem Metapherngebrauch untersuchen, z.B. die Sportberichterstattung im TV, politische Zeitungskommentare, Werbetexte etc. Der Schwerpunkt soll auf der alltäglichen bzw. alltagsnahen Kommunikation der Gegenwart liegen. Da es sich nicht um ein literatur-, sondern um ein sprachwissenschaftliches PS handelt, sollen literarische Texte nur in Ausnahmefällen (z.B. bei besonderer Nähe zur Alltagssprache) behandelt werden. Besonderes Augenmerk soll bei der Analyse auf die Frage gerichtet werden, welche Funktionen Metaphern im Text haben.
Zum Ablauf: In den ersten 2-3 Sitzungen wird vom LV-Leiter eine ausführliche Einführung gegeben, sodann sollen von den Studierenden die Ergebnisse ihrer Corpusanalysen in Referatform präsentiert werden. Vorschläge für Themen können jederzeit eingebracht werden.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Referate, Beteiligung an Diskussionen, PS-Arbeit (üblichen Umfangs).

 

Literatur

Beispiele für korpusbasierte Metaphernanalysen können in www.metaphorik.de eingesehen werden. Weitere Literatur wird in der 1. Sitzung genannt. Ein Handapparat wird in der Fachbibliothek zur Verfügung gestellt.

 

Prüfungsstoff

Vorträge, Diskussionen, Referate.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zu den wichtigsten Zielen gehört die selbständige Durchführung einer Corpusanalyse unter dem Gesichtspunkt des Metapherngebrauchs. (Wichtig dabei: 1. genaue Fixierung und Abgrenzung des Corpus; 2. angemessene Interpretation der erhaltenen Daten.)