Proseminar Sprachwissenschaft: Korpuslinguistik
100221 PS 2025W
Vortragende:
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Für das empirische Arbeiten ist korpuslinguistisches Wissen heute unverzichtbar. Die Korpuslinguistik beschäftigt sich mit dem Aufbau, der Annotation und der Auswertung von Korpora, um entweder neue Erkenntnisse über die Sprache zu erlangen oder bestehendes Wissen anhand größerer Textmengen zu überprüfen.
Das Proseminar „Korpuslinguistik“ bietet zunächst einen Überblick zu verschiedenen Korpora und stellt korpuslinguistische Methoden und Werkzeuge sowie deren Anwendungsmöglichkeiten vor. Im Zuge dessen werden wesentliche Fachbegriffe erläutert. Die daran anschließenden Impulsreferate der Studierenden werden sich - je nach Interesse - auf ausgewählte Aspekte der Korpuslinguistik beziehen und können ein Korpus, eine Methode und/oder eine konkrete Forschungsfrage behandeln. Die zu verfassende schriftliche Proseminararbeit vertieft die mündlich präsentierten Inhalte.
In der Lehrveranstaltung lernen Studierende verschiedene Korpora kennen, sie erproben den Umgang mit Benutzeroberflächen und testen unter Anleitung Werkzeuge zur Textanalyse. Die erworbenen Kompetenzen und das damit verbundene Urteilsvermögen in Bezug auf digitale Verfahren können im Verlauf des Studiums auch in anderen fachlichen Kontexten von Vorteil sein.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
In die Beurteilung fließen die regelmäßige Teilnahme, aktive Beiträge zu den Diskussionen, das Referat, kleinere schriftliche Arbeitsaufträge sowie die Proseminararbeit im Umfang von 15 Seiten Haupttext mit ein (abzugeben bis spätestens 28.02.2026).
Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').
Literatur
Die empfohlene Fachliteratur wird in der LV bekanntgegeben und zum Teil über Moodle zur Verfügung gestellt.
Prüfungsstoff
Prüfungsstoff sind die in der Lehrveranstaltung vermittelten Inhalte und Kompetenzen.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die positive Erledigung aller mündlichen und schriftlichen Teilleistungen:
Aktive Mitarbeit, Referat, schriftliche Arbeitsaufträge und die Proseminararbeit im Umfang von etwa 15 Seiten (Haupttext) ergeben die Gesamtnote, wobei das Hauptgewicht der Beurteilung auf der schriftlichen Proseminararbeit liegt.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.
Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich.
Abkürzungen: ÄdL: Ältere deutsche Sprache und Literatur – DaF/Z: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – FD: Fachdidaktik Deutsch – NdL: Neuere deutsche Literatur – SpraWi: Sprachwissenschaft
