Vorlesungs­verzeichnis

SpraWi: Spracheinstellungsforschung trifft auf Wissenschaftskommunikation

100221 PS 2024S

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Vortragende:

Nächster Termin

Mittwoch, 26.06.2024 09:45-11:15 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Subjektive Einstellungen und Wahrnehmungen – Positionierungen und (Be-)Wertungen bezüglich Sprache(n), Sprachgebrauch und (Gruppen von) Sprecher:innen – sind zentrale Themen des Seminars. Diese Lehrveranstaltung nimmt in den Blick, wie Einstellungen zu Sprachen und sprachlichen Varietäten individuell erworben und sozial tradiert, verhandelt und modifiziert werden. Der zweite Teil des Seminars beschäftigt sich damit, wie sprachwissenschaftliche Inhalte kommuniziert und erlebbar gemacht werden können. Wie können unterschiedliche Dialoggruppen außerhalb des wissenschaftlichen Umfelds für (Sprach-)Wissenschaft begeistert werden? Wie können Forschungsergebnisse sichtbar gemacht und kreativ gestaltet werden? Damit befindet sich das Seminar an der Schnittstelle zwischen Spracheinstellungsforschung und Wissenschaftskommunikation. Anhand von ausgewählten Praxisbeispielen und mithilfe von Fachliteratur werden sprachwissenschaftliche Inhalte und wissenschaftskommunikative Aspekte diskutiert, evaluiert sowie Verbesserungsvorschläge entwickelt.
Im Rahmen des Seminars besuchen wir am 22. Mai 2024 (9:45-11:15) den Wissens°raum (https://wissensraum.info/). Sarah Funk, Projektleiterin im Verein ScienceCenter-Netzwerk, gibt uns Einblicke in interaktive Wissenschaftsvermittlung und in ihre vielfältige Arbeitswelt.

Ziele:
- Erarbeitung theoretischer Kenntnisse der Spracheinstellungs- und Sprachwahrnehmungsforschung
- kritische Auseinandersetzung mit Forschungsliteratur und Praxisbeispielen
- Erwerb von kreativen Kommunikationsmaßnahmen und wissenschaftskommunikativen Tools, um unterschiedliche Dialoggruppen anzusprechen
- Eigenständige Planung eines wissenschaftskommunikativen Konzepts
- Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme
- Selbstständige Vorbereitung auf die Einheiten: Lesen von Forschungsliteratur, Auseinandersetzung mit schriftlichen sowie visuellen Beiträgen, die als Diskussionsgrundlage dienen werden
- Verfassen eines etwa zweiseitigen Textes (entsprechend bestimmten Vorgaben, die im Vorfeld im Seminar besprochen werden)
- Teilnahme an einer abschließenden Diskussionsrunde
- kontinuierlich geführtes Logbuch
- fristgerechte Abgabe der Proseminararbeit

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

 

Literatur

Literatur und weitere Materialien werden im Seminar bekannt gegeben und größtenteils über Moodle zur Verfügung gestellt.

 

Prüfungsstoff

siehe oben

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderungen sind:
- kontinuierlich geführtes Logbuch
- Verfassen eines zweiseitigen Textes & Teilnahme an der Abschlussdiskussion
- fristgerechte Abgabe der Proseminararbeit

Zusammensetzung der Abschlussnote:
- 50% Proseminararbeit (15 Seiten Haupttext)
- 50% Abgaben, aktive Mitarbeit

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.