Vorlesungs­verzeichnis

NdL: Von Lichtenberg bis Kraus. Aphoristik und Epigrammatik

100203 KO 2022W

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Vortragende:

Nächster Termin

Wednesday, 07.12.2022 18:30-20:00 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

"In der Kürze liegt die Würze", sagt das Sprichwort. Das Konversatorium widmet sich jenen Gattungen, für die Kürze das wesentliche Gestaltungsprinzip darstellt: der Aphoristik und der Epigrammatik. Von einem gattungsgeschichtlichen Überblick wird es über eine gattungstheoretische Orientierung zu bedeutenden Vertretern - und einer bedeutenden Vertreterin - gehen: Georg Christoph Lichtenberg, Gotthold Ephraim Lessing, Franz Grillparzer, Friedrich Nietzsche, Marie von Ebner-Eschenbach und Karl Kraus sollen im Zentrum stehen, mit Elazar Benyoëtz wird auch ein zeitgenössischer Aphoristikerin Augenschein genommen. Mit gemeinsamem Close Reading und Diskutieren ausgewählter Aphorismen und Epigramme sollen die Freiräume eines Konversatoriums ausgeschöpft werden. Demgemäß liegt das Schwergewicht der LV auf mündlicher Beteiligung und intensiver Lektüre.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mündliche Schlußprüfung, Mitarbeit, schriftlicher Lektürebericht, mündliche Präsentation im Rahmen eines "Podiumsgesprächs" mit Thesenpapier

 

Literatur

Zur Einführung:

Friedemann Spicker: Der Aphorismus. Begriff und Gattung von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis 1912, De Gruyter 1997

Gerhard Pfohl (Hg.): Das Epigramm. Zur Geschichte einer literarischen Gattung. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1969

Walter Dietze: Abriß einer Geschichte des deutschen Epigramms. In: Walter Dietze (Hrsg.): Erbe und Gegenwart. Aufbau, Berlin 1972, S. 247–391.

 

Prüfungsstoff

Inhalt der Präsentationen, Thesenpapiere, Lektüreberichte.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Lektüre ausgewählter Texte (Primär- und Sekundärliteratur), Präsentation mit Thesenpapier, Mitarbeit, Lektürebericht, Mitarbeit.

Die Leistungsfeststellung erfolgt über mehrere, auch während des Semesters zu erbringende Leistungen. Am Ende des Semesters steht eine mündliche Prüfung über die erarbeiteten Inhalte und die Semesterlektüre.

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').