Vorlesungs­verzeichnis

DaF/Z: Vom Hör-Seh-Verstehen zum Filmverstehen. Fiktionale filmische Textsorten im Unterricht DaF/Z

100200 PS 2022W

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Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel der Lehrveranstaltung ist es an Hand fiktionaler filmischer Textsorten wie Kurzfilm, Literaturverfilmung und Spielfilm deutschsprachiger Produktionen methodisch-didaktische Konzepte vorzustellen und unterrichtspraktische Aufgaben- und Übungsformen für verschiedene Niveaus zu präsentieren. Ebenso werden Aspekte "filmspezifischer Darstellungsverfahren" thematisiert und Einblicke in den aktuellen Diskurs gegeben.
Die Studierenden sollen für das Medium Film sensibilisiert werden, sich mit Merkmalen des Mediums theoretisch auseinandersetzen und dabei die eigenen Sehgewohnheiten reflektieren und hinterfragen. Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit fiktionalen Filmen im FSU sowie Anregungen zur konkreten Arbeit mit Film im FSU werden diskutiert.

Diese Lehrveranstaltung richtet sich vor allem an Studierende, die die propagierte Medienvielfalt im Unterricht umsetzen wollen

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').
Zu den einzelnen Sitzungen sind schriftliche Arbeitsaufgaben (Umfang 1-2 Seiten), die sich aus Lektüre, Recherchen und Auseinandersetzung mit konkreten Filmen zusammensetzen, zu erbringen.
Abgabe einer Proseminararbeit (Einzelarbeit).
Aktive Teilnahme in der LV.

 

Literatur

Basisliteratur:
- "Sehen(d) Lernen". Fremdsprache Deutsch, Heft 36, 2007.
- Rußegger, Arno: Nulla dies sine kinema. Eine kleine Einführung in die Filmanalyse in sechs Abschnitten. In: Wintersteiner, Werner (Hrsg.): Film im Deutschunterricht. ide (= Informationen zur Deutschdidaktik), Heft 4. Innsbruck: StudienVerlag, 2003, S. 17-35.
- Welke, Tina: "'Haben Sie den gesehen?' Film, Filmbildung und Filmdidaktik in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache". In: ÖDaF-Mitteilungen. Horizonte. Sonderheft zur IDT 2013, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 2013, S. 48-60.
- Fuxjäger, Anton: "Bewegte Bilder. Ein Klassifikationsversuch". In: Krammer, Stefan/Welke, Tina (Hrsg.): Bewegte Bilder. ide (= Informationen zur Deutschdidaktik), Heft 1. Innsbruck: StudienVerlag, 2015, S. 8-19.

Eine ausführliche Literaturliste wird zu Lehrveranstaltungsbeginn zur Verfügung gestellt.

 

Prüfungsstoff

Eine schriftliche theoretische Arbeit, die einen konkreten filmtheoretischen Gesichtspunkt fokussiert und ein entsprechendes methodisch-didaktisches Angebot darlegt. Das filmbezogene Beispiel muss eigenständig erarbeitet sein.
Die Arbeit ist nach den Grundsätzen einer wissenschaftlichen Arbeit zu gestalten, Gliederung (Inhaltsverzeichnis), Nutzung von Quellen/Fachliteratur (kein Wikipedia), Zitierregeln, Literaturverzeichnis, ev. Arbeitsblätter im Anhang.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Umfang der Abschlussarbeiten: Proseminararbeiten 15 Seiten Haupttext.
Präsenz, Mitarbeit, kontinuierliche Abgabe der Arbeitsaufgaben (Umfang 1-2 Seiten).
Schriftliche Seminararbeit: 50%
Schriftliche Arbeitsaufgaben: 30%
Mitarbeit: 20%
Für den erfolgreichen Abschluss der LV ist jede Teilleistung positiv zu absolvieren.