Vorlesungs­verzeichnis

Masterseminar SpraWi: Diskursanalyse

100169 SE 2021W

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Vortragende:

Aus persönlichen gesundheitlichen Gründen muss die Lehrveranstaltung rein digital stattfinden.

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Diskursanalyse wurde bei Ihren Anfängen im deutschen Sprachraum etwa in den 1980er Jahren wie viele neue Wissenschaftsdisziplinen anfangs belächelt. Man warf ihr u.a. vor, keine „hard facts“ zu liefern. Mittlerweile stellt sie eine der modernsten Forschungsrichtungen mit bedeutetenden Erfolgen dar, die auf vielfältige Wurzeln zurückblicken kann: Semantik, Soziologie, Philosophie und Geschichtswissenschaften, um nur einige zu nennen. Diskursanalysen beschäftigen sich, vereinfacht gesagt, mit Rede und Gegenrede zu einem bestimmten Thema. Nach Erstellung eines Korpus‘ werden Kategorien (z.B. Metaphern) und Themen (z.B. Klimaveränderungen) herausgearbeitet und mit linguistischen Mitteln analysiert, sodass sich Entwicklungsstränge herauskristallisieren. Die Weiterentwicklung in Form der Kritischen Diskursanalyse (mit eigener Wiener Ausprägung) geht mit kritischen Fragen an die Gesellschaft und ihre Sprache heran. Ziel der Lehrveranstaltung ist ein umfassendes Verständnis für alle linguistisch beschreibbare Zustände und Vorgänge, die über den einzelnen Text hinausgehen.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Referat(e), Mitarbeit, Übungen, Abschlussarbeit.

 

Literatur

Bendel Larcher, Sylvia (2015): Linguistische Diskursanalyse. Ein Lehr- und Arbeitsbuch. Tübingen: narr frankce attempto.
Weitere Literatur wird laufend bekannt gegeben; selbstständiges Bibliografieren notwendig.

 

Prüfungsstoff

Es werden keine Prüfungen abgehalten.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.

Umfang der Abschlussarbeiten: Seminararbeiten 25 Seiten Haupttext
Modul V Masterseminar mit Zusatzleistung aus dem Master Deutsche Philologie (12 ECTS): Für die Aufwertung des Seminars um 6 ECTS muss eine verpflichtende schriftliche Mehrleistung (10 Seiten Haupttext) erbracht werden, d.h. es muss eine Seminararbeit im Umfang von 35 Seiten Haupttext verfasst werden.
Abschlussarbeit (mit eigener Forschungsleistung): 65%
Referat(e) (mit eigener Forschungsleistung): 15%
Mitarbeit: 10%
Übungen: 10%
Es werden nur Arbeiten zu linguistischen Kerngebieten akzeptiert. Nicht angenommen werden im Besonderen Arbeiten zu Literaturwissenschen, Daf/DaZ, Didaktik. Die Arbeit muss eine eigene Forschungsleistung erbringen; reine Kompilationen aus anderen Werken oder das Erstellen von Wörterbüchern stellen keine wissenschaftliche Abschlussarbeit dar.