DaF/Z: Hospitations- und Unterrichtspraktikum
100165 PR 2025W
Vortragende:
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Es müssen insgesamt 20 UE hospitiert und mind. 12 UE unterrichtet werden. Das Praktikum ist somit an zwei verschiedenen Institutionen zu absolvieren. Nach Möglichkeit sollte ein Präsenz- und ein Onlinepraktikum absolviert werden. Dadurch soll Ihnen ein möglichst vielfältiger Einblick in das Arbeitsfeld DaF/DaZ geboten werden.
Vorbereitung der Hospitation: Unterrichtsbeobachtung (Videoanalysen, Transkriptanalysen); Beobachtungsbögen reflektieren, entwickeln, spezifizieren; Bewusstmachen der Lehrendenrolle; Lehrkompetenzen; kollegiale Beratung u. FeedbackVorbereitung des Unterrichts: theoretische und praktische Aspekte der Unterrichtsvorbereitung und -planung (Lernzielformulierung; Rückwärtsplanung); ausgewählte Schwerpunkte des Unterrichts vorbereiten: Grammatikvermittlung, sprachsensibler Unterricht, Einsatz von digitalen Medien, Interaktion + Mehrsprachigkeit (mündlich/schriftlich); curriculare und institutionelle Vorgaben/Rahmenbedingungen kennen und berücksichtigen; Unterrichtsmethoden; Sozialformen; Auseinandersetzen mit Lehrkompetenzen (EPOSA) und wie diese erweitert werden können (persönliche Lernziele zu Lehrkompetenzen formulieren)Durchführung der Hospitation und des Unterrichts: Geplant ist, dass die Studierenden nach Möglichkeit mindestens eine UE des eigenständig gehaltenen Unterrichts videographieren und zur Analyse ins Seminar mitbringenNachbereitung des Unterrichts: (mündliche) Präsentation einer (nicht) gelungenen Unterrichtseinheit (anhand einer schriftlich (und/oder videographisch) vorbereiteten Falldarstellung 1-2 S.); Bewusstmachung von Unterrichtsverhalten; Reflexion der Lehrendenrolle und der eigenen Kompetenzen (anhand der persönlich relevanten Kann-Beschreibungen in EPOSA); Reflexion von positiven und/oder problembehafteten Momenten im UnterrichtNachbereitung des gesamten Hospitations- und Unterrichtspraktikums: schriftliche Berichte über die Hospitationen und alle abgehaltenen Unterrichtsstunden sowie Reflexion darüber, vor allem mit Blick auf die eigene Lehrkompetenzentwicklung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').
(1) Vorbereitung und Durchführung der Hospitation und des eigenen Unterrichts (Erstellen von Beobachtungsbögen und Unterrichtsplanungen; ggf. Videographie des Unterrichts im Praktikum) (2) schriftliche Fallerstellung (ca. 1-2 Seiten) und anschließend mündliche Präsentation einer (nicht) gelungenen Unterrichtseinheit (Fallanalyse und Feedback durch die Seminarteilnehmer*innen und die LV-Leiterin, gemeinsames Erarbeiten von möglichen Handlungsalternativen; Falldarstellung kann bereits für einen Praktikumsbericht genutzt werden) (3) schriftliche Berichte (zwei) über die Hospitationen und alle abgehaltenen Unterrichtsstunden sowie Reflexion darüber (keine vorgegebene Seitenanzahl/Abgabe der Berichte bis 2.3.26)
Literatur
siehe Moodle
Prüfungsstoff
• Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung der Hospitation und des Unterrichts
• Diskussion und Reflexion des eigenständig gestalteten Unterrichts (Fallpräsentation, Falldiskussion und schriftliche Praktikumsberichte)
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.
Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.
(1) Vorbereitung und Durchführung des Hospitations- und Unterrichtspraktikums (2) schriftliche Fallerstellung und anschließende mündliche Präsentation einer (nicht) gelungenen Unterrichtseinheit (dies stellt bereits eine Vorbereitung für die schriftlichen Praktikumsberichte dar): kurze Charakteristik der Institution, der Zielgruppe und des Unterrichts, Vorstellung von eingesetzten Lehr- und Lernmaterialien. Eingesetzte Übungs- und Aufgabenformen, eingesetzte Sozialformen, Lernziele, die größte(n) Herausforderung(en) in der Stunde(3) schriftliche Berichte über die Hospitationen und alle abgehaltenen Unterrichtsstunden sowie Reflexion darüber. Die Berichte enthalten folgende Teile: Deckblatt, kurze Beschreibung der Institution (ca. 1 Seite), kurze Charakteristik der Gruppe(n) (Zusammensetzung, sprachliches Niveau, Vorwissen, eingesetztes Lehrwerk), Stundenbilder. Reflexion über die einzelnen Stunden. Es ist möglich, bei der Reflexion der Stunden jeweils einen Schwerpunkt zu setzen (z.B. Sozialformen, Lehrer*innenrolle, Korrektur etc.). Eingesetztes Material mit bibliographischen Angaben; Reflexion des gesamten Praktikums vor allem mit Blick auf die eigene Lehrkompetenzentwicklung. Abgabetermin der Berichte: 2.3.26; Format: PDF-Datei. Die Beurteilung erfolgt in den Kategorien "bestanden/nicht bestanden"(4) Abgabe der Bestätigung über das absolvierte Praktikum
Abkürzungen: ÄdL: Ältere deutsche Sprache und Literatur – DaF/Z: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – FD: Fachdidaktik Deutsch – NdL: Neuere deutsche Literatur – SpraWi: Sprachwissenschaft
