Vorlesungs­verzeichnis

SpraWi: Austriazismen in Raum, Zeit und Medien

100154 SE-B 2024S

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Nächster Termin

Wednesday, 17.04.2024 09:45-11:15 Seminarraum 4 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Zentrum des BA-Seminars steht die Systemebene der Lexik, die aus Perspektive der Variations- und Soziolinguistik beleuchtet wird. Die Analysen, die auf Basis aktueller Forschungsliteratur diskutiert bzw. von den Seminarteilnehmenden selbst durchgeführt werden, fokussieren dabei lexikalische "Austriazismen", die einen besonderen Bezug zum Sprachraum Österreich aufweisen.

Ausgehend von dem bereits recht umfangreichen Forschungsstand zu Austriazismen werden aktuelle lexikalische Analysen zu Aspekten des Sprachgebrauchs wie auch der Spracheinstellung im Kontext von Austriazismen diskutiert und reflektiert: Welche Rolle spielt lexikalische Variation im Sprachverhalten von Individuen? Welche linguistischen wie soziopragmatische Faktoren steuern lexikalische Variation (mit)? Welche Grade von Dynamik und Stabilität lassen sich für (welche?) Austriazismen herausarbeiten?

Ziel des Seminars ist die eigenständige und erfolgreiche Durchführung eines individuellen Forschungsprojekts zum fokussierten Themenbereich, das in eine BA-Seminararbeit mündet. Wesentliche Inhalte der LV sind also die Erarbeitung theoretischer Grundlagen, das Vertrautwerden mit den relevanten Methoden und dem einschlägigen Forschungsstand (und seiner Literatur) sowie empirisches Arbeiten (mit Einstellungs- bzw. Perzeptionsdaten).

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Leistungskontrolle basiert auf den folgenden Teilleistungen:
- aktive Teilnahme am Seminar
- Präsentations- und Diskussionsbeiträge
- Nach- und Vorbereitungen der Sitzungen in Form von Lektüre und praktischen Aufgaben
- Verfassen einer BA-Arbeit im Umfang von 30 Seiten Haupttext

Im Seminar gelten die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis (s. https://studienpraeses.univie.ac.at/infos-zum-studienrecht/sicherung-der-guten-wissenschaftlichen-praxis/plagiat/), dabei sei insbesondere auf die Herausforderung der Vereinbarkeit dieser Praxis mit dem Gebrauch aktueller KI-Tools hingewiesen. Von der unreflektierten Nutzung von Tools wie ChatGPT für schriftliche (Teil-)Leistungen wird daher explizit abgeraten.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

 

Literatur

Literatur wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Umfang der Abschlussarbeiten: Bachelorarbeiten 30 Seiten Haupttext

Die Endnote setzt sich zusammen aus:
- aktive Mitarbeit
- Sitzungsaufgaben sowie Diskussionsbeiträge
- Präsentationsleistungen inkl. Folien und Handout
- positiv beurteilte schriftliche Seminararbeit, Abgabe bis spätestens 31.08.2024