Vorlesungs­verzeichnis

SpraWi: Von 'Dialekt' bis 'Denglisch' - sprachliche Repertoires im gesellschaftlichen Kontext

100145 SE-B 2023W

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Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

INHALTE: Das ‚sprachliche Repertoire‘ umfasst sämtliche sprachlichen Ressourcen – d. h. die unterschiedlichsten, oft nahtlos ineinanderfließenden Gebrauchs- bzw. Erscheinungsformen (‚Varietäten‘ wie Dialekt, Ethnolekt, Standardsprache, Fachsprache, Jugendsprache etc. bzw. ‚Register‘ oder ‚Stile‘ und ‚Akzente‘) verschiedenster (‚Einzel‘-)Sprachen –, die ein Mensch mündlich und/oder schriftlich in der Kommunikation bzw. im Rahmen von Diskursen einsetzt.
Im Seminar diskutieren wir dieses schillernde Phänomen und seine Wechselwirkung mit dem subjektiven ‚Spracherleben‘ im gesamtgesellschaftlichen Kontext aus der Sicht verschiedener theoretischer Ansätze der modernen Soziolinguistik. Empirische Zugänge ermöglicht die qualitative Inhaltsanalyse von ‚Sprachenportraits‘ / ‚episodischen Interviews‘.

ZIEL ist es primär, die Studierenden zur kreativen und kritischen Auseinandersetzung mit den Inhalten des Seminars anzuregen. Darüber hinaus soll bereits erworbenes (sozio-)linguistisches Wissen vertiefend gefestigt werden. Des Weiteren bietet das Seminar die Gelegenheit, grundlegende Fragen/Probleme im Zusammenhang mit dem Abfassen der Bachelorarbeit zu behandeln.

METHODEN: Vortrag/Präsentationen des Lehrenden, Diskussion von Forschungsliteratur im Plenum, kurze Inputs/Präsentationen vonseiten der Studierenden.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung (Anwesenheitspflicht bei maximal zwei entschuldigten Absenzen); Bachelorarbeit mit mindestens 30 Seiten Haupttext; Abgabefrist: 31.03.2024. (Siehe auch "Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab".)

 

Literatur

Basisliteratur: Spitzmüller, Jürgen (2022): Soziolinguistik. Eine Einführung. Stuttgart: Metzler (= Lehrbuch J. B. Metzler). Weitere Literatur wird gesondert bekannt gegeben.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Aktive Präsenz während der Seminareinheiten auf Basis konstruktiver Mitarbeit; Lektüre von ausgewählter Fachliteratur und Diskussion derselben im Plenum; kurze Inputs/Präsentationen; Bachelorarbeit (mindestens 30 Seiten Haupttext, Abgabefrist: 31.03.2024).

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z. B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z. B. Zwischentest, 'Hausübungen').