Bachelorseminar Sprachwissenschaft: Sprache und Emotionen
100144 SE-B 2025W
Vortragende:
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Ein Teilgebiet der Pragmatik beschäftigt sich seit den 1980er Jahren mit dem Erfassen und Analysieren von Emotionen in der Sprache. Gibt es Zeichen (z.B. Wörter), die direkt auf Emotionen verweisen? Gibt es andere sprachliche Mittel, z.B. Abläufe von Kommunikationeb, die darauf schließen lassen? Werden Emotionen in gesprochener Sprache anders ausgedrückt als in geschriebener? Was lässt darauf schließen, dass der Sender beim Senden gewisse Gefühle empfunden hat? Welche Gefühle sollen beim Hörer evorziert werden? Wie redet man über Emotionen? Wie kann man sie linguistisch beschreiben und zu welchem Zweck. Spielt das Medium dabei eine Rolle? Das Spektrum ist dabei sehr breit: Gefühle wie Hass, Freude, Ärger etc., Sprache und Gewalt, Scherzkommunikation, Schimpfen mit Sprache, (Un-)Höflichkeit u.v.a.m. stehen im Fokus der Aufmerksamkeit. Die Lehrveranstaltung soll in alle dieser Bereiche einführen.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Sie können sich bis zum 21.10.2025 ohne Angabe von Gründen und ohne Konsequenzen wieder abmelden.
Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').Referat, Mitarbeit, Übungen, schriftliche Abschlussarbeit von mind. 30 Seiten Haupttext, abzugeben bis spätestens 30.4.2026.Der Einsatz von KI ist in jeder Form untersagt.
Literatur
Wird ab der 1. Einheit laufend bekanntgegeben; selbstständiges Bibliographieren.
Prüfungsstoff
Es werden keine Prüfungen abgehalten.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Diese Lehrveranstaltung erfordert die regelmäßige Anwesenheit der Teilnehmer*innen zur Diskussion der Referate und Inputs der LV-Leitung. Ein zweimaliges Fehlen ist zulässig. Ein mehrmaliges Fehlen ohne wichtigen Grund führt zu einer negativen Beurteilung.
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.
Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.Umfang der Abschlussarbeiten: Bachelorarbeiten 30 Seiten HaupttextEs werden nur Arbeiten zu linguistischen Kerngebieten akzeptiert. Nicht angenommen werden im Besonderen Arbeiten zu Literaturwissenschaft, Daf/DaZ, Didaktik. Die Arbeit muss eine eigene Forschungsleistung erbringen; reine Kompilationen aus anderen Werken oder das Erstellen von Wörterbüchern stellen keine wissenschaftliche Abschlussarbeit dar.Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Bachelorarbeit.Die Seminararbeit muss bis zum 28.02.2026 über Moodle eingereicht werden.
Die LV-Leitung hat 4 Wochen (30.03.2026), um die Seminararbeit zu beurteilen.
Wenn diese Seminararbeit negativ beurteilt wird und damit die Beurteilung der gesamten Lehrveranstaltung negativ ist, wird den Studierenden eine Verbesserungsmöglichkeit eingeräumt.
Die Studierenden erhalten ein Feedback mit Kriterien, die sie erfüllen müssen, damit die Teilleistung noch positiv beurteilt werden kann. Diese Kriterien müssen bis spätestens 30.04.2026 erfüllt werden, in dem die verbesserte Teilleistung über Moodle erneut eingereicht werden.
Danach hat die LV-Leitung wieder 4 Wochen für die Beurteilung Zeit.
Sollte die Frist versäumt oder die Kriterien nicht erfüllt werden, wird die gesamte LV negativ beurteilt.
Abkürzungen: ÄdL: Ältere deutsche Sprache und Literatur – DaF/Z: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – FD: Fachdidaktik Deutsch – NdL: Neuere deutsche Literatur – SpraWi: Sprachwissenschaft
