Vorlesungs­verzeichnis

SpraWi: Texte & Tools: Dig. Methoden in der germ. SW

100144 SE-B 2022W

Ansicht in u:find »

Moodle

Vortragende:

Nächster Termin

Monday, 05.12.2022 09:45-11:15 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3

 

Die Lehrveranstaltung startet aller Voraussicht nach in Präsenz - falls nötig, wäre ein Wechsel zur digitalen Lehre (auch aufgrund des Seminarinhalts) jederzeit möglich.

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Eine Vielzahl von Texten steht heute bereits in digitaler Form zur Verfügung. Ein entscheidender Vorteil von digitalen Texten besteht darin, dass man sie durch computergestützte Verfahren verarbeiten und untersuchen kann. Dieses Bachelorseminar widmet sich Tools und Werkzeugen, die eingesetzt werden können, um mehr über die „Wissensressource Text“ zu erfahren.

Nach einer Einführungsphase, bei der linguistische Textstrukturen besprochen, relevante Fachbegriffe erläutert und mehrere Tools (u.a. zur Frequenzmessung, Konkordanzerstellung, Kookkurrenzauswertung, Wortarten- und Eigennamenerkennung, Annotation und Textkollationierung) überblicksartig vorgestellt werden, haben die Teilnehmer*innen des Seminars die Möglichkeit, je nach Vorwissen und Interesse frei wählbare (oder auch von der LV-Leitung vorgeschlagene) Themen zu bearbeiten und Texte bzw. Textsammlungen mit Hilfe des vorgestellten Tool-Inventars linguistisch auszuwerten.

Die Ergebnisse und Erfahrungen werden in Referaten präsentiert, wobei u.a. Potentiale und Herausforderungen im Umgang mit digitalen Verfahren benannt und diskutiert werden. In der Bachelorarbeit sollen sowohl die eingesetzten Tools und Methoden als auch die digitalen Analyseprozesse unter Berücksichtigung der relevanten Fachliteratur ausführlich kontextualisiert und reflektiert werden.

Durch Beiträge der LV-Leitung, Gruppenarbeiten, Referate und das Selbststudium erhalten die Studierenden Orientierung sowie praktische Hinweise für die Analyse von digital verfügbaren Textdaten und schärfen ihr Urteilsvermögen in Bezug auf die Anwendung der vorgestellten Tools – beides kann im Verlauf des Studiums auch in anderen fachlichen Kontexten von Vorteil sein.

Praktische Hinweise:
In der Lehrveranstaltung werden frei verfügbare, kostenlose Tools verwendet. Hierfür sind keine Programmierkenntnisse erforderlich!
Für die praktischen Anwendungen benötigen Sie Ihren Laptop.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

In die Beurteilung fließen die regelmäßige Teilnahme, aktive Beiträge zu den Diskussionen, kleinere schriftliche Arbeitsaufträge, das Referat sowie die Bachelorarbeit im Umfang von 30 Seiten Haupttext (fristgerecht abzugeben bis spätestens 31.03.2023) mit ein.

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

 

Literatur

Einführend empfohlen:

Biemann, Chris / Heyer, Gerhard / Quasthoff, Uwe (Hg.) (2022): Wissensrohstoff Text. Wiesbaden: Springer.

Lobin, Henning / Schneider, Roman / Witt, Andreas (Hg.) (2018): Digitale Infrastrukturen für die germanistische Forschung. Berlin/Boston: de Gruyter.

Rockwell, Geoffrey und Sinclair, Stefan (2016): The Measured Words: How Computers Analyze Text. In: Hermeneutica: Computer-Assisted Interpretation in the Humanities. MIT Press, S. 25–43.

Weitere Fachliteratur wird in der LV bekanntgegeben und zum Teil über Moodle zur Verfügung gestellt bzw. ist zu den gewählten Themen individuell zu bibliographieren.

 

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff sind die in der Lehrveranstaltung vermittelten Inhalte und Kompetenzen sowie die relevante Fachliteratur.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

In den Einheiten besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht (drei entschuldigte Einheiten sind erlaubt).
Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die positive Erledigung aller mündlichen und schriftlichen Teilleistungen: Aktive Mitarbeit und schriftliche Arbeitsaufträge (20%), Referat (30%), und die Bachelorarbeit (50%) im Umfang von 30 Seiten Haupttext ergeben die Gesamtnote.