Vorlesungs­verzeichnis

SpraWi: Wirtschaftslinguistik

100144 SE-B 2021W

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Vortragende:

Aus persönlichen gesundheitlichen Gründen muss die Lehrveranstaltung rein digital stattfinden.

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Fachsprache der Wirtschaft wird zusehends als einer der wichtigsten Handlungsfelder in der sprachlichen Kommunikation gesehen. Wie bei den meisten „Bindestrich-Linguistiken“ kann auch hier der Forschungsgegenstand nicht klar abgegrenzt werden. Eine enge Auffassung versteht unter wirtschaftssprachlichen Gebieten den Handel mit Waren und Dienstleistungen. Die Kommunikation erfolgt dabei in verschiedenen Kanälen: mit den Kunden, im Unternehmen selbst, zwischen den Unternehmen, mit Presse, Wissenschaft u. dgl. Auch Varietäten kann man wahrnehmen, etwa die österreichische Wirtschaftssprache. Die Lehrveranstaltung soll zum besseren Verständnis von Fachsprachen allgemein und von der sprachlichen Kodierung wirtschaftlicher Vorgänge im Speziellen führen.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Referat(e), Mitarbeit, Übungen, Abschlussarbeit.

 

Literatur

Hundt, Markus/Biadala, Dorota (2015) (Hg.): Handbuch Sprache in der Wirtschaft. Unter Mitarbeit von Daniel Jäschke. Berlin, Boston: de Gruyter. (Handbücher Sprachwissen 13)
Messina, Chiara (2015): Die österreichischen Wirtschaftssprachen. Terminologie und diatopische Variation. Berlin. (Forum für Fachsprachen-Forschung 125).
Weitere Literatur wird laufend bekanntgegeben; selbstständiges Bibliografieren notwendig.

 

Prüfungsstoff

Es werden keine Prüfungen abgehalten.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.

Umfang der Abschlussarbeiten: Bachelorarbeiten mind. 35 Seiten Haupttext; Abgabe bis spätestens 30.4.2022.
Abschlussarbeit (mit eigener Forschungsleistung): 65%
Referat(e) (mit eigener Forschungsleistung): 15%
Mitarbeit: 10%
Übungen: 10%
Es werden nur Arbeiten zu linguistischen Kerngebieten akzeptiert. Nicht angenommen werden im Besonderen Arbeiten zu Literaturwissenschen, Daf/DaZ, Didaktik. Die Arbeit muss eine eigene Forschungsleistung erbringen; reine Kompilationen aus anderen Werken oder das Erstellen von Wörterbüchern stellen keine wissenschaftliche Abschlussarbeit dar.