Vorlesungs­verzeichnis

DaF/Z: Professionalisierung von Lehrpersonen im Kontext mehrsprachigen Unterrichts

100143 SE 2025W

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Vortragende:

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Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele gemäß Modulbeschreibung: Die Studierenden können in spezifischen DaF-/DaZ-Handlungsfeldern ausgewählte bildungswissenschaftliche Theorien und Zugänge für die Gestaltung von Bildungsangeboten nutzen. Sie sind befähigt, ihr pädagogisches Handeln (z.B. die Effekte der eigenen gesellschaftlichen Position im Hinblick auf den Umgang mit den Lernenden oder ihr Interaktionsverhalten) mithilfe von Selbstreflexionsinstrumenten und in kollegialer Kooperation zum Zweck der eigenen professionellen Weiterentwicklung zu reflektieren. Sie können spezifische DaF-/DaZ-Bildungsangebote auf der Grundlage ausgewählter bildungswissenschaftlicher Theorien und Zugänge kritisch bewerten und Innovationsimpulse in die Diskussion einbringen.
Inhalte: Die Studierenden reflektieren Grundlagen der Migrationspädagogik, der diversitätsorientierten Pädagogik und Deutschdidaktik und der inklusiven Deutschdidaktik (erster Block) und bringen eigene (professionelle) Erfahrungen ein. Die Studierenden setzen sich mit den Konzepten machtvollen Wissens und epistemischer Qualität (powerful knowledge and epistemic quality), mit Grundlagen der Bildungsgangforschung und -didaktik sowie mit der Mehrsprachigkeitsdidaktik auseinander (zweiter Block). Sie planen und führen Unterrichtssequenzen auf der Grundlage der genannten theoretischen Zugänge durch und reflektieren und bewerten diese. Sie diskutieren entsprechende Innovationsimpulse (dritter Block).
Methoden: Die Studierenden setzen sich kritisch und selbstreflexiv mit genannten theoretischen Zugängen auseinander. Die Studierenden wenden genannte theoretische Zugänge in selbst geplanten Unterrichtssequenzen an. Sofern Zugang zu Schulklassen ermöglicht werden kann, erfolgt dies in Teams an Schulen. Sofern dies nicht der Fall ist, wird Unterricht im Rahmen von Microteaching im Team gehalten. Vorfindliche didaktische Entscheidungen werden im Plenum referiert und diskutiert. Im Rahmen der Evaluation von Unterricht wenden die Studierenden zudem Selbstreflexionsinstrumente an.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').
3 Teilleistungen
- regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit
- schriftliche Hausarbeit (25 Seiten Haupttext)
- Referat

 

Literatur

Die Texte werden vor den Veranstaltungen hochgeladen.

 

Prüfungsstoff

- Lektüre ausgewählter wissenschaftlicher Artikel und eigenständige Reflexion im Rahmen der Veranstaltungen
- eigenständige Erstellung einer schriftlichen Hausarbeit mit Bezug zum Seminarschwerpunkt
- eigenständige Vorbereitung und Durchführung eines Referats

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.
Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Umfang der Abschlussarbeiten: Seminararbeiten 25 Seiten Haupttext
siehe oben

Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Seminararbeit.