Vorlesungs­verzeichnis

ÄdL: Ab mit dem Kopf. Erzählen von Judith

100142 SE-B 2023S

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Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Buch Judith ist nicht Teil des hebräischen Tenach, aber ab der griechischen Septuaginta Teil des religiösen Schrifttums von Juden und Christen in einem weiteren Sinn. Im Judentum erreichte das Buch von 'der Jüdin' nie kanonischen Status und auch in den christlichen Kirchen ist dieser bis heute unterschiedlich. Dies liegt nicht nur an der der späten Entstehungszeit des Werkes, sondern auch an seinem literarischen Charakter, der es oftmals mit historischen Fakten nicht so genau nimmt. Gerade seine Qualitäten als Erzählwerk führten zu einer intensiven Rezeption des Buchs und seiner Heldin in den folgenden Jahrhunderten.

Im Seminar werden wir uns einige deutschsprachige Beispiele vom 12. Jahrhundert bis in die Moderne ansehen, wobei ein Schwerpunkt auf der sogenannten 'Jüngeren Judith' (mittelhochdeutsch, 12. Jahrhundert) liegen wird. Diesem Text werden wir uns über verschiedene methodische Perspektiven nähern. Da das Werk weder ins Neuhochdeutsche übersetzt, noch intensiv erforscht ist, hat das Seminar explorativen Charakter und setzt auf das Forschungsinteresse der Teilnehmer:innen.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Drei Fehlzeiten sind erlaubt.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

Umfang der Abschlussarbeiten: Bachelorarbeiten 30 Seiten Haupttext.

Sie dürfen alle Hilfsmittel benutzten, die den Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis entsprechen.

 

Literatur

Wird über Moodle zur Verfügung gestellt.

 

Prüfungsstoff

Die Inhalte des Seminars müssen für die Hausaufgaben und die Mitarbeit im Seminar in ihrer Breite und Tiefe erschlossen werden. Für die Hausarbeit wird eine eigenständige Einarbeitung in ein weiterführendes Themengebiet nach eigener Wahl erwartet.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Sie müssen die Veranstaltung regelmäßig besuchen (3 Fehlzeiten sind erlaubt) und wöchentlich Hausaufgaben einreichen (3 Ausfälle sind erlaubt). Die Note setzt sich zu 40% aus der Bearbeitung der Hausaufgaben und der Mitarbeit im Seminar und zu 60% aus der Bewertung der Hausarbeit zusammen. Die Noten richten sich nach dem an der Universität üblichen Schema von 1 (sehr gut) bis 5 (ungenügend).