Vorlesungs­verzeichnis

Bachelorseminar NdL: Literarische Topographien in der österreichischen Literatur

100140 SE-B 2025W

Ansicht in u:find »

Moodle

Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Thema und Fragestellungen

Metropolen gleich wie rurale Gegenden liefern Stoff und Inspiration für ihre poetische Produktion − umgekehrt prägen literarische Texte unsere Wahrnehmung derselben. Diese Annahme gilt, denken wir an die österreichische Liteatur, insbesondere für Wien als Zentrum der literarischen Moderne, wie sie etwa die Gruppe Jung-Wien verkörpert (eine Gruppe von Wiener Autoren im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert) oder wie sie durch nachfolgende literarischer Bewegungen, wie etwa die Wiener Gruppe (eine lose Vereinigung österreichischer SchriftstellerInnen, die sich um 1954 unter dem Einfluss H.C. Artmanns in Wien formierte) repräsentiert sind. Seit eben dieser Moderne ist Wien Gegenstand einer spezifischen literarischen Mythisierung, gilt als Stadt des frivol-Morbiden, der Musik, der Kaffeehauskultur, der Psychoanalyse.
Zu den literarischen Topografien zählen u.a. der Prater (Elfriede Jelinek), das sogenannte „Ungargassenland“ (Ingeborg Bachmann) oder die Donauufer (Ödön von Horváth).
Verlassen wir das größte urbane Zentrum, so wird sich die Vielfalt der österreichischen Literatur und ihrer topographischen Erkundungen sowohl in und rund um die Landeshauptstädte also auch in den ländlicheren Gegenden eröffnen. Denken wir hier nur exemplarisch an Frischmuths Altaussee, Winklers Kamering oder Bernhards Salzburg …
Topografien können als Spiegel der inneren Zustände der Figuren, als Ausdruck ihrer Entfremdung von der Gesellschaft, als Orte des Scheiterns oder als Kritik an Österreich gelesen werden, wie etwa im Hinblick auf die oft verdrängte nationalsozialistische Vergangenheit oder die Probleme und Chancen einer zeitgenössischen kulturübergreifenden Migrationsgesellschaft.
Ziele
Lektüre paradigmatischer literarischer Texte entlang theoretischer Reflexionen zu literarischen Topographien – Analyse und Kritik. Tieferes Verständnis der Begrifflichkeiten, Fähigkeit zur Erprobung und Evaluierung der theoretischen Ansätze und ihrer Anwendungsfelder für die germanistische Forschung.

Methoden
• Gruppen- und Partner_innenarbeit
• Input (von Lehrenden und Studierenden) mit Diskussion
• Lektüre und Diskussion theoretischer Texte, Übertragen der theoretischen Ansätze auf konkrete
Diese LVA bedient sich einer Mischung aus kommentierten Gruppenabeiten (durch Spezialist*innen-Gruppen werden die Grundlagen der theoretischen Konzepte präsentiert und durch eine angeleitete Lektüre der Primärtexte vertieft), zeitweiligem diskursivem Erarbeiten verschiedener Theoriebereiche (z.B. Arbeit in Kleingruppen) sowie angeleiteter Lektürearbeit zu Hause.
Diese LVA zielt auf eine gemeinsame Wissenskonstruktion im Laufe des Semesters ab. Der Erfolg hängt nicht zuletzt davon ab, wie sehr sich die Studierenden mit ihrer jeweils eigenen Kompetenz, die sie im Zuge der Recherche und Vorbereitung der Gruppenreferate erworbenen haben, einbringen.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').
Regelmäßige und aktive Teilnahme an der LV (die Teilnahme am Blockseminar ist verpflichtend!), selbständige Arbeit in einer Gruppe, Abgabe einer schriftlichen Arbeit gemäß den entsprechenden Anforderungen)

Anwesenheit, vorbereitetes Mitarbeiten, Referat, schriftliche Arbeit
Teilnahme. Ich erwarte, dass Sie regelmäßig und rechtzeitig ankommen ;-) und bereit sind, an der Diskussion teilzunehmen und mitzuarbeiten.
o Die Seminararbeit muss bis zum 28.02.2026 über Moodle eingereicht werden.
o Die LV-Leitung hat 4 Wochen (30.03.2026), um die Seminararbeit zu beurteilen.
o Wenn diese Seminararbeit negativ beurteilt wird und damit die Beurteilung der gesamten Lehrveranstaltung negativ ist, wird den Studierenden eine Verbesserungsmöglichkeit eingeräumt.
o Die Studierenden erhalten ein Feedback mit Kriterien, die sie erfüllen müssen, damit die Teilleistung noch positiv beurteilt werden kann. Diese Kriterien müssen bis spätestens 30.04.2026 erfüllt werden, in dem die verbesserte Teilleistung über Moodle erneut eingereicht werden.
o Danach hat die LV-Leitung wieder 4 Wochen für die Beurteilung Zeit.
o Sollte die Frist versäumt oder die Kriterien nicht erfüllt werden, wird die gesamte LV negativ beurteilt.

 

Prüfungsstoff

prüfungsimmanente LV, Mitarbeit, Referat, schriftliche Arbeit

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.
Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Umfang der Abschlussarbeiten: Bachelorarbeiten 30 Seiten Haupttext

Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Bachelorarbeit.

Anwesenheit, vorbereitetes Mitarbeiten, Referat, schriftliche Arbeit
Teilnahme. Ich erwarte, dass Sie regelmäßig und rechtzeitig ankommen ;-) und bereit sind, an der Diskussion teilzunehmen und mitzuarbeiten.
o Die Seminararbeit muss bis zum 28.02.2026 über Moodle eingereicht werden.
o Die LV-Leitung hat 4 Wochen (30.03.2026), um die Bachelorarbeit zu beurteilen.
o Wenn diese Bachelorarbeit negativ beurteilt wird und damit die Beurteilung der gesamten Lehrveranstaltung negativ ist, wird den Studierenden eine Verbesserungsmöglichkeit eingeräumt.
o Die Studierenden erhalten ein Feedback mit Kriterien, die sie erfüllen müssen, damit die Teilleistung noch positiv beurteilt werden kann. Diese Kriterien müssen bis spätestens 30.04.2026 erfüllt werden, in dem die verbesserte Teilleistung über Moodle erneut eingereicht werden.
o Danach hat die LV-Leitung wieder 4 Wochen für die Beurteilung Zeit.
o Sollte die Frist versäumt oder die Kriterien nicht erfüllt werden, wird die gesamte LV negativ beurteilt.