Bachelorseminar Ältere deutsche Literatur
Gespräche mit dem Tod: Der Ackermann des Johannes von Tepl
100139 SE-B 2025S
Vortragende:
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Der Ackermann des Johannes von Tepl gehört zu den bedeutendsten Prosadichtungen an der Schwelle zur frühen Neuzeit. Sowohl der vielsprachige kulturelle Kontext, in dem dieses Werk situiert ist, als auch die ungewöhnliche Thematik und die meisterliche sprachliche Gestaltung, sind eine Herausforderung für jede Interpretation. Inhaltlich geht es in diesem Streitgespräch zwischen Ackermann und Tod um keine geringeren Fragen, als die nach der Würde und Freiheit des Menschen, um das Recht auf Trauer und auf den Anspruch auf ein innerweltliches Glück. Durch intensive Beschäftigung mit dem Ackermann-Text sollen die verschiedenen Diskurse zu den Themen Liebe, Ehe und Tod, die im Streigespräch im Stil einer Gerichtsverhandlung aufeinandertreffen, literaturwissenschaftlich analysiert und mit dem historisch-kulturellen Kontext abgeglichen werden.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Werden technische Hilfsmittel wie KI-Chatbots für Leistungsnachweise in dieser LV verwendet, so müssen die Quellen, die Prompts, die Outputs und die Modifikationen jeweils im Anhang angeführt bzw. gekennzeichnet werden - Plagiate sind in keinem Fall erlaubt.
Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').
Literatur
Bitte rechtzeitig besorgen:
Johannes von Tepl. Der Ackermann. Frühneuhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hg. v. Christian Kiening. Stuttgart: Reclam 2000. [=RUB 18075]
Prüfungsstoff
s. o.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Mitarbeit, Vorbereitung auf die wöchentlichen Einheiten, Thesenpapier und Präsentation des jeweiligen Themas, Abgabe der Bachelorarbeit.
Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.Umfang der Abschlussarbeiten: Bachelorarbeiten 30 Seiten Haupttext. Der Abgabetermin der Arbeit wird auf den 15. August festgesetzt. Die Nicht-Abgabe der erforderlichen schriftlichen Arbeit wird negativ bewertet. Die gesetzliche Frist der Beurteilung beträgt 4 Wochen.Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Bachelorarbeit.
Abkürzungen: ÄdL: Ältere deutsche Sprache und Literatur – DaF/Z: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – FD: Fachdidaktik Deutsch – NdL: Neuere deutsche Literatur – SpraWi: Sprachwissenschaft
