Vorlesungs­verzeichnis

Textproduktion und Rhetorik

100135 EU 2022W

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Vortragende:

Nächster Termin

Tuesday, 13.12.2022 08:00-09:30 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die EU Textproduktion und Rhetorik setzt sich mit den philologischen Gegenstandsbereichen von Rhetorik, Poetik und Gattungs-/Textsortenlehre auseinander. Sie soll dazu befähigen, sprachliche Phänomene rhetorisch, poetologisch und gattungstheoretisch zu benennen, zu beschreiben, zu kontextualisieren, zu interpretieren und mit Rücksicht auf die Produktion eigener Texte zu reflektieren. Darüber hinaus soll sie Studierende zu einem selbstständigen und produktiven Umgang mit Sprech- und Schreibtraditionen motivieren. Die EU Textproduktion und Rhetorik macht die philologischen Gegenstände durch Verankerung in alltäglichen Kommunikationsformen greifbar und informiert über die historische und funktionelle Bedingtheit sprachlicher Strukturen und deren Veränderungen.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Zwischenprüfung (Rhetorik), Schlussprüfung (Poetik und Gattungslehre), Schreibportfolio.

 

Literatur

Göttert, Karl-Heinz : Einführung in die Rhetorik . Grundbegriffe ; Geschichte ; Rezeption. 3. Aufl. München: Fink 2002 (Uni-Taschenbücher ; 1599 : Sprach- und Literaturwissenschaft), S. 15-74.)
William Shakespeare: Julius Caesar. Dritter Akt, 2. Szene. Zweisprachige Ausgabe. Deutsch von Frank Günther. München: dtv 1998 (dtv 12490), S. 117-137.
Friedrich Schiller: Maria Stuart. (Auszug: 3. Akt, 4. Szene)
Kolmer, Lothar u. Carmen Rob-Santer: Studienbuch Rhetorik. Paderborn u.a.: Schöningh 2002 (=utb 2335).
Wolfram Groddeck: Reden über Rhetorik. Zu einer Stilistik des Lesens. Basel/Frankfurt: Stroemfeld 1995 (=nexus 7).
Petersen, Jürgen H. und M. Wagner-Egelhaaf: Einführung in der neuere deutsche Literaturwissenschaft. Ein Arbeitsbuch. 7., vollständig überarbeitete Auflage. Berlin E. Schmidt 2007, S. 123-146 (Artikel Poetik).
Aristoteles: Poetik. Griechisch / Deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Manfred Fuhrmann. Stuttgart: Reclam 2002 (1982) (=rub7828).
Gotthold Ephraim Lessing: "Laokoon oder über die Grenzen der Malerei und Poesie" (Auszüge).
Gotthold Ephraim Lessing: "Hamburgische Dramaturgie" (74. Stück).
Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen (6. Brief).
Thomas Mann: Der Zauberberg (1924), Vorsatz.
Wolfgang Hildesheimer: Frankfurter Vorlesungen.
Ilse Aichinger: Schlechte Wörter. Frankfurt/M.: Fischer 2007 (1987) (Auszug: Dover)
Klaus Müller-Dyes: Gattungsfragen. In: Grundzüge der Literaturwissenschaft. Hrsg. von Heinz Ludwig Arnold und Heinrich Detering. 6. Aufl. München: dtv 2003, 323-348, bes. S. 333-338.
Jakobson, Roman: Linguistik und Poetik. In: R. J.: Poetik. Ausgewählte Aufsätze 1921 bis 1971. Hrsg. von Elmar Holenstein u. Tarcisius Schelbert. 4. Aufl. Frankfurt/M.: Suhrkamp 2005 (stw 262), S. 83-120.
Jürgen Link: Lyrik als Paradigma des überstrukturierten Textes. In: Literaturwissenschaft. Grundkurs 1. Hrsg. von Helmut Brackert und Jörn Stückrath. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1978, S. 196f.; S.201f.
Ralf Klausnitzer: Wie lesen, verstehen, interpretieren wir lyrische Texte? In: R. K.: Literaturwissenschaft. begriffe - verfahren - Arbeitstechniken. Berlin/New York: de Gruyter 2003, S. 88-99

Vosskamp, Wilhelm: Gattungen als literarisch-soziale Institutionen (Zu Problemen sozial- und funktionsgeschichtlich orientierter Gattungstheorie und Gattungshistorie). In: Textsortenlehre und Gattungsgeschichte. Hg. von Walter Hinck. Heidelberg 1977 (medium literatur 4), S. 27-42.

 

Prüfungsstoff

Geprüft werden die in der Lehrveranstaltung vermittelten philologischen Gegenstandsbereiche von Rhetorik, Poetik und Gattungslehre.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').