Vorlesungs­verzeichnis

Masterseminar NdL: Theoriebasierte Lektüren posthumaner Relationen

Mensch-Tier, Mensch-Maschine, Mensch-Pflanze in der Literatur

100128 SE 2026S

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Moodle

Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Masterseminar widmet sich literarischen Konstruktionen posthumaner Relationen und untersucht, wie Texte der Neueren deutschsprachigen Literatur Beziehungen zwischen Mensch, Tier, Maschine und Pflanze verhandeln. Ausgehend von zentralen Theorien des Posthumanismus, der Human-Animal Studies, der Medien- und Techniktheorie sowie der Environmental Humanities werden literarische Texte theoriegeleitet analysiert.
Im Fokus stehen Fragen nach der Auflösung anthropozentrischer Perspektiven, nach Agency jenseits des Menschen, nach Hybridität, Vernetzung und Vulnerabilität sowie nach ethischen und ästhetischen Konsequenzen posthumaner Denkweisen.

Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars sollen die Studierenden:
• zentrale theoretische Positionen des Posthumanismus (u.a. Donna Haraway, Rosi Braidotti, Karen Barad) sicher einordnen und kritisch reflektieren können,
• literarische Texte im Hinblick auf Mensch–Tier , Mensch–Maschine und Mensch–Pflanze Relationen analysieren,
• anthropozentrische Narrative identifizieren und alternative, relationale Denkmodelle herausarbeiten,
• literarische Verfahren der Grenzauflösung (Hybridisierung, Perspektivverschiebung, Materialität, Affekt) beschreiben und interpretieren,
• eigenständige theoriegeleitete Fragestellungen entwickeln und schriftlich wie mündlich argumentativ vertreten,
• Bezüge zwischen Literatur, Ethik, Ökologie, Technik und Gesellschaft reflektieren.

Diese LV bedient sich einer Mischung aus kommentierten Gruppenabeiten (durch Spezialist*innen-Gruppen werden die Grundlagen der theoretischen Konzepte präsentiert und durch eine angeleitete Lektüre der Primärtexte vertieft), zeitweiligem diskursivem Erarbeiten inTheoriebereiche (z.B. Arbeit in Kleingruppen) sowie angeleiteter Lektürearbeit zu Hause.
Diese LV zielt auf eine gemeinsame Wissenskonstruktion im Laufe des Semesters ab. Der Erfolg hängt nicht zuletzt davon ab, wie sehr sich die Studierenden mit ihrer jeweils eigenen Kompetenz, die sie im Zuge der Recherche und Vorbereitung der Gruppenreferate erworbenen haben, einbringen.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

 

Literatur

Zentrale Texte (Auswahl):
• Donna Haraway: When Species Meet
• Donna Haraway: „A Cyborg Manifesto“
• Karen Barad: Meeting the Universe Halfway
• Rosi Braidotti: The Posthuman
• N. Katherine Hayles: How We Became Posthuman
• Michael Marder: Plant-Thinking
• Jeffrey Jerome Cohen: Ecocriticism und Posthuman Ecologies

 

Prüfungsstoff

prüfungsimmanente LV, Mitarbeit, Referat, schriftliche Arbeit
KEINE KI ERLAUBT!

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.
Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Umfang der Abschlussarbeiten: Seminararbeiten 25 Seiten Haupttext

Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Seminararbeit.

Modul V Masterseminar mit Zusatzleistung aus dem Master Deutsche Philologie (12 ECTS): Für die Aufwertung des Seminars um 6 ECTS muss eine verpflichtende schriftliche Mehrleistung (10 Seiten Haupttext) erbracht werden, d.h. es muss eine Seminararbeit im Umfang von 35 Seiten Haupttext verfasst werden.

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Umfang der Abschlussarbeiten: Seminararbeiten 25 Seiten Haupttext

Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Seminararbeit.

Modul V Masterseminar mit Zusatzleistung aus dem Master Deutsche Philologie (12 ECTS): Für die Aufwertung des Seminars um 6 ECTS muss eine verpflichtende schriftliche Mehrleistung (10 Seiten Haupttext) erbracht werden, d.h. es muss eine Seminararbeit im Umfang von 35 Seiten Haupttext verfasst werden.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

o Die Seminararbeit muss bis Ende Juli.2026 über Moodle eingereicht werden.
o Die LV-Leitung hat 4 Wochen um die Seminararbeit zu beurteilen.
o Wenn diese Seminararbeit negativ beurteilt wird und damit die Beurteilung der gesamten Lehrveranstaltung negativ ist, wird den Studierenden eine Verbesserungsmöglichkeit eingeräumt.
o Die Studierenden erhalten ein Feedback mit Kriterien, die sie erfüllen müssen, damit die Teilleistung noch positiv beurteilt werden kann.
o Danach hat die LV-Leitung wieder 4 Wochen für die Beurteilung Zeit.
o Sollte die Frist versäumt oder die Kriterien nicht erfüllt werden, wird die gesamte LV negativ beurteilt.