Vorlesungs­verzeichnis

SpraWi: Pragmatik

100120 PS 2019S

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Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Pragmatik (auch linguistische Pragmatik, Pragmalinguistik) untersucht das Verhältnis zwischen Zeichen und Zeichenbenutzern sowie das Verhältnis sprachlicher Zeichen zu ihrer Verwendungssituation. Daraus ergeben sich folgende Fragen: a) Inwiefern muss man „sprechen“ als „handeln“ betrachten?, b) Unter welchen Bedingungen kommt es zur Verständigung?, c) Welche Einstellungen hat der Sprecher?, d) Wie sieht die Beziehung zwischen Sprecher und Hörer aus? Das Proseminar dient der Einführung in die wichtigsten Konzepte und Theorien der linguistischen Pragmatik wie bspw. der Deixis, konversationellen Implikaturen, Präsuppositionen, Sprechakttheorie sowie der Konversationsanalyse. Auch wird die Frage im Raum stehen, welche Beziehung die Pragmatik zu verwandten linguistischen Systemebenen (z.B. Syntax, Semantik, Morphologie) hat.
Methoden: Frontalunterricht, Referate, Gruppenarbeit, (Gruppen-)Diskussion.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige und aktive Teilnahme(kontrolle) mit max. 3 Fehlterminen, Referat mit Handout (Referatsdauer 30 Min.), Abfassung einer Seminararbeit (15 Seiten, pünktliche Abgabe bis 31.08.2019).

 

Literatur

Meibauer, Jörg (2008): Pragmatik. 2. Aufl. Tübingen: Stauffenburg.

 

Prüfungsstoff

Grundlegende Inhalte des Seminars gemäß Semesterplan plus Referat und daran inhaltlich anknüpfende Seminararbeit. Themenwahl der Seminararbeit nur in Absprache mit der Lehrveranstaltungsleiterin.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Solide linguistische Grundlagen aus der STEOP sowie Besuch der obligatorischen Übungen gemäß Curriculum; Fähigkeit zur eigenständigen Literaturrecherche, solide Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und das Lesen(können) von linguistischer (ggf. englischer) Fachliteratur werden vorausgesetzt.
Das Referat zählt insg. 40 % der Endnote, die anderen 60 % stammen von der Bewertung der Seminararbeit; beide Teile müssen unabhängig voneinander als bestanden gelten (d.h. jeweils mind. Note 4), damit das Seminar absolviert werden kann. Thema der Seminararbeit ist stets ein Subthema zum Referat.