Vorlesungs­verzeichnis

Proseminar Sprachwissenschaft: Methoden der Variationslinguistik

100119 PS 2025W

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Moodle

Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Rahmen des Proseminars setzen wir uns aus variationslinguistischer Perspektive mit Methoden der empirischen Forschung auseinander. Dabei liegt der Fokus auf der Erforschung grammatischer (und teils pragmatischer) Variationsphänomene in Dialekt und Standardsprache (z. B. Variation im Bereich des Relativsatzes, der unterschiedlich eingeleitet werden kann (Bsp: Das ist der Hund, der/der was/der wo/wo lustig springt.) oder im Bereich der Perfektbildung (Bsp: Ich bin/habe gestanden) aber auch z.B. Variation bei Grußformeln (Bsp: hallo/grüß dich/servus/guten Tag)).
Die Lehrveranstaltung bietet eine Einführung in die Variationslinguistik sowie klassische (z.B. Dialektfragebücher) und innovative Methoden der Datenerhebung (z.B. Dialekt-App) sowie -auswertung. Im Fokus des Proseminars steht somit der gesamte Forschungsprozess – begonnen bei der theoretischen Einbettung, über die Entwicklung einer konkrete Forschungsfrage und die Datenerhebung bis hin zur Visualisierung der eigenen Analyseergebnisse. Das Proseminar dient darüber hinaus dazu, den Umgang mit wissenschaftlichen Texten und Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens (wissenschaftlicher Stil, Recherche, Zitation, Datenauswertung, etc.) zu erarbeiten.
Die Erarbeitung der Proseminarinhalte erfolgt mittels Lehrenden-Input, Gruppenarbeiten und -diskussionen, eigenständiger Lektüre und Studierenden-Präsentationen.

Der Fokus dieses Proseminars liegt auf Methoden der Erhebung und basalen Auswertungsmethoden von Variationsdaten, das ebenfalls in diesem Semester angebotene Proseminar „Proseminar Sprachwissenschaft: Quantitative Datenanalyse“ bietet eine ideale Vertiefung, da in diesem Seminar statistische Grundlagen (z. B. deskriptive und Inferenzstatistik; Arbeit mit R Studio) vermittelt werden.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- regelmäßige Anwesenheit (max. 2 entschuldigte Absenzen)
- aktive Mitarbeit; Vor- und Nachbereitung der Proseminar-Einheiten (z. B. vorbereitende Rechercheaufgaben, Lektüre wissenschaftlicher Texte, Impulsreferate, …)
- Präsentation des eigenen Themas der Proseminararbeit
- Verfassen einer Proseminararbeit (15 Seiten Haupttext)

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

 

Literatur

Die Literatur wird in der ersten Lehrveranstaltungseinheit bekannt gegeben.

 

Prüfungsstoff

Die relevante Literatur für Hausübungen und Präsentationen wird auf Moodle zur Verfügung gestellt.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.
Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Umfang der Abschlussarbeiten: Proseminararbeiten 15 Seiten Haupttext
Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Proseminararbeit.

Die Gesamtnote setzt sich folgendermaßen zusammen:
- 20% aktive Mitarbeit (inkl. Hausaufgaben)
- 20% Präsentation
- 60% Proseminararbeit