Vorlesungs­verzeichnis

Proseminar Sprachwissenschaft

Historische Semantik

100115 PS 2025S

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Moodle

Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Seminar Historische Semantik wird Sprache im Hinblick auf ihre Historizität (Begriffsgeschichte) untersucht. Der (semantische) Wandel von Begriffsinhalten im diachronen Verlauf soll dargestellt werden, indem u.a. die kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Umstände jener Zeit in den Blick genommen werden, die zum Wandel (z.B. Bedeutungserweiterung oder -verengung) beigetragen haben. Ein besonderer Fokus wird zum einen auf Wörter gelegt, deren Bedeutung sich über die Zeit stark verschlechtert hat (Pejorationen). Hier können z. B. Frauenbezeichnungen herangezogen werden. Zum anderen werden auch die seltener vorkommenden Bedeutungsverbesserungen (Meliorationen) von Wörtern analysiert, z. B. im Bereich der Berufsbezeichnungen.

Methoden: Gruppenarbeit, Präsentation und Diskussion. Zu den definierten Themen (diese werden in den ersten Sitzungen gemeinsam mit den Studierenden festgelegt) soll jeweils eine Sitzungseinheit mit einer vorgegebenen Methode ausgearbeitet und durchgeführt werden (die Vortragenden übernehmen die Rolle der Expert*innen, der Rest der Anwesenden die Rolle des Auditoriums). Im Anschluss daran erfolgt eine Diskussion über die Inhalte (sowie die Umsetzung) der Präsentation.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

 

Literatur

Pflichtlektüre:
Fritz, Gerd (2005): Einführung in die historische Semantik. Niemeyer: Tübingen.

Weitere Literatur wird im Seminarverlauf mitgeteilt.

 

Prüfungsstoff

Alle in der Lehrveranstaltung durchgenommenen Inhalte. Unterstützendes Lernmaterial befindet sich auf Moodle.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Im Falle von verspätetem Erscheinen zur Sitzung (mehr als 5 Minuten) obliegt es der Seminarleitung, diese Zeit anteilig als Fehlzeit anzurechnen. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Zudem wird eine aktive Mitarbeit (Beteiligung in den Diskussionsphasen) für das Bestehen des Kurses vorausgesetzt. In diesem Rahmen ist auch ein Referat zu halten (inkl. eines Handouts). Darüber hinaus ist die Proseminararbeit im Rahmen der Sprechzeit mit der Seminarleitung abzusprechen. Hierfür sollen die Teilnehmenden ein Kurzexposé (ca. 1 DIN A4-Seite) vorbereiten, aus dem das Thema der Arbeit, die zu bearbeitende Fragestellung, eine erste Arbeitsgliederung sowie die verwendete Literatur hervorgehen. Die Studierenden werden bei der Erstellung ihres Exposés im Rahmen von Impulssequenzen in den einzelnen Sitzungen unterstützt.

Beurteilungsmaßstab:
• Präsentation: 30 Punkte
• Seminararbeit: 60 Punkte (vorgegebener/vereinbarter Abgabetermin ist einzuhalten)
• Beteiligung in den Diskussionsphasen (Konstruktive, fachlich richtige Beiträge und Engagement bei der Besprechung der Präsentationen): 10 Punkte

Umfang der Abschlussarbeiten: Proseminararbeiten 15 Seiten Haupttext
Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Proseminararbeit.

Für eine positive Beurteilung der Lehrveranstaltung sind 60 Punkte erforderlich.
1 (sehr gut) 100-90 Punkte
2 (gut) 89-81 Punkte
3 (befriedigend) 80-71 Punkte
4 (genügend) 70-60 Punkte
5 (nicht genügend) 59-0 Punkte

Verbindlicher Abgabetermin der schriftlichen Prüfungsleistung: 15.07.2025