Vorlesungs­verzeichnis

SpraWi: Perspektiven auf Sprache aus Sicht von Nicht-Linguist*innen im Kontext von Deutsch in Öster.

100114 PS 2023W

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Moodle

Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Proseminar ist inhaltlich im Bereich des attitudinal-perzeptiven Paradigmas angesiedelt, beschäftigt sich demnach mit Spracheinstellungen und Sprachperzeption (‚Wahrnehmung‘) von Sprache im Allgemeinen und unterschiedlichen Ausprägungsarten von Deutsch in Österreich im Besonderen. Innerhalb dieses Forschungsbereichs wird die Sichtweise von linguistisch ungeschulten Personen auf sprachliche Strukturen in den Vordergrund gerückt, was im Proseminar an unterschiedlichen Fragestellungen exemplifiziert wird, beispielsweise: Was verstehen Nicht-Linguist*innen unter ‚Deutsch in Österreich‘, was unter (linguistisch gesprochen) ‚Standard‘ oder ‚Dialekt‘? Existieren unterschiedliche Konzepte von ‚Standard‘? Welche Parameter konstituieren derartige Sprachlagen? Wie lassen sich diese Konzeptualisierungen voneinander abgrenzen? Wer spricht in Österreich eigentlich wie, mit wem, wann – aus Sicht von Nicht-Linguist*innen?

Das Proseminar versteht sich als praktische Einführung in das attitudinal-perzeptive Forschungsfeld und verfolgt dementsprechend mehrere Zielsetzungen:
- Die gemeinsame Erarbeitung einer theoretischen Ausgangsbasis, um sich mit spracheinstellungs- bzw. perzeptionsbezogenen Daten und Inhalten auseinandersetzen zu können. Dementsprechend werden in der Lehrveranstaltung relevante Theorien (und Begrifflichkeiten) anhand von Beispielstudien vorgestellt und gemeinsam kritisch diskutiert.
- In method(olog)ischer Hinsicht werden einschlägige Erhebungsformen vorgestellt, also ein Blick darauf geworfen, wie Spracheinstellungs- und perzeptionsdaten erhoben und in weiterer Folge ausgewertet werden können.
- Das in der Lehrveranstaltung auf diese Weise erworbene theoretische wie empirische Rüstzeug soll die Studierenden befähigen, ein eigenes Forschungsprojekt zu konzipieren, durchzuführen und in Form einer Proseminararbeit darzustellen.

Die Lehrveranstaltung findet ausschließlich vor Ort statt, sofern die Pandemie-Regelungen der Universität Wien nicht davon Abweichendes notwendig machen.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Proseminararbeit (Umfang: 15 Seiten Haupttext)
- Aktive Mitarbeit (inkl. Hausübungen, Vorbereitung verpflichtender Sitzungslektüre etc.)
- Referat (mit PowerPoint-Präsentation)

Die Nutzung von KI-Tools wie ChatGPT für schriftliche (Teil-)Leistungen ist nicht erlaubt.

 

Literatur

Wird in der ersten Einheit bekannt gegeben.

 

Prüfungsstoff

Die relevante Literatur für die Hausübungen und die Referate wird auf Moodle zur Verfügung gestellt.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

Umfang der Abschlussarbeiten: Proseminararbeiten 15 Seiten Haupttext

Spätestmögliches Abgabedatum der Proseminararbeit: 31.03.2024