Vorlesungs­verzeichnis

NdL: Sterben und Tod in der Literatur

100102 PS 2023W

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Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Unser Umgang mit dem Tod und dem Sterben sagt viel über unsere sozialen, kulturellen und ästhetischen Grundkonstellationen aus. Die unterschiedlichsten narrativen Inszenierungen des Todes und des Sterbens in literarischen Darstellungen sowie die Formen und Funktionen des Sterbeerzählens und der Todesbeschreibungen stehen im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung.

Von der Wiener schönen Leich’ bis zur der Tabuisierung und Ausgrenzung von Sterben und Tod in den literarischen Darstellungen sollen alle Formen des Umgangs mit dieser eine anthropologische Konstante der Menschheit erkundet werden.

Fakultativ und freiwillig, also ohne jeglichen Einfluss auf die Benotung, ist der gemeinsame Besuch der Tagung „Multidisziplinäre Perspektiven auf den Tod“ geplant, die am 23. November 2023 von der Jungen Kurie der Österreichischen Akademie der Wissenshaften ausgerichtet wird. Die Teilnahme daran soll den Studierenden erste Einblicke im Wissenschaftsbetrieb ermöglichen sowie ihre Perspektive auf das Thema der Lehrveranstaltung um eine interdisziplinäre Dimension erweitern.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Kontinuierliche Vorbereitung (mündlich wie schriftlich) und Mitarbeit. Besonderes Augenmerk gilt den Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Bibliographieren; Strategien der Lektüre von Sekundärliteratur; philologische Fragestellungen; Disponieren und Abfassen einer schriftlichen Abschlussarbeit).

 

Literatur

Eine ausführliche Literaturliste wird in der ersten Einheit bekanntgegeben.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Abgabe einer schriftlichen Proseminararbeit bis spätestens 01. 03. 2024 ist für den positiven Abschluss der Lehrveranstaltung verpflichtend: sie umfasst ein Ausmaß von 15 Seiten Haupttext und ist in Thematik und Argumentation eng an die gemeinsame Text-Arbeit in der Lehrveranstaltung anzulehnen. Mündliche wie schriftliche Mitarbeit im Lauf des Semesters wird als selbstverständlich vorausgesetzt und der Leistungsbeurteilung eingerechnet.

Werden technische Hilfsmittel wie KI-Chatbots für Leistungsnachweise in dieser LV verwendet, so müssen die Quellen, die Prompts, die Outputs und die Modifikationen jeweils im Anhang angeführt bzw. gekennzeichnet werden; Plagiate sind in keiner Form erlaubt.

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

Umfang der Abschlussarbeiten: Proseminararbeiten 15 Seiten Haupttext