Vorlesungs­verzeichnis

Mittelhochdeutsch

100096 UE 2025W

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Moodle

Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die UE Mittelhochdeutsch ist Grundlage für den Fachbereich ‚Ältere deutsche Literatur und Sprache‘ der Germanistik, dazu gehört der Erwerb sprachhistorischer Kenntnisse sowie literaturhistorisches Wissen über die verschiedenen mittelalterlichen Textgattungen. Nach erfolgreicher Absolvierung der UE kennen Studierende historische Sprachstufen des Deutschen und deren Charakteristika, sie können grammatikalische Phänomene benennen und analysieren. Weiters sind Studierende nach bestandener LV in der Lage, mittelhochdeutsche Texte zu verstehen und in ein korrektes Neuhochdeutsch zu übersetzen. Die LV-Inhalte werden durch Kombination von Frontalvortrag und Studierendenmitarbeit (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Hausübungen) vermittelt.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Für die Beurteilung der LV müssen mehrere Teilleistungen erbracht werden, dazu zählen die Abgabe einer Audiodatei (‚Hausübung‘), eine schriftliche Zwischenklausur, eine längere schriftliche Übersetzungsaufgabe (‚Hausübung‘) und eine schriftliche Abschlussklausur. Vorbereitungen auf die jeweilige Einheit und aktive Mitarbeit in den Sitzungen werden vorausgesetzt.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen'). Die Verwendung von KI-Tools ist nicht gestattet.

 

Literatur

Texte werden auf Moodle bereitgestellt.
Zur Anschaffung empfohlen:
- Hennings, Thordis: Einführung in das Mittelhochdeutsche. 4. Aufl. De Gruyter, 2020. (auch online über u:search verfügbar)
- Mittelhochdeutsches Wörterbuch (bspw. von Beate Hennig; Matthias Lexer)

 

Prüfungsstoff

Während der LV vermittelte Inhalte.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Generell gilt: Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.
Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Beide Klausuren müssen in Präsenz absolviert werden, wobei die Abschlussklausur in jedem Fall positiv zu bestehen ist. Fällt die Zwischenklausur negativ aus, muss die Abschlussklausur mindestens mit „befriedigend“ (3) beurteilt werden. Die Abschlussnote setzt sich wie folgt zusammen:
Zwischenklausur (schriftlich): 25%
Abschlussklausur (schriftlich): 60%
Hausübungen: 15%

Bei negativer Gesamtbeurteilung wird eine Verbesserungsmöglichkeit eingeräumt. Für die Abschlussklausur ist die Verwendung eines mhd. Wörterbuchs erlaubt.