Vorlesungs­verzeichnis

NdL: Gegenwartsliteratur: Von der Stunde Null bis Covid-19

Österreichische Autorinnen und Autoren der Zweiten Republik

100095 VO 2023W

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Vortragende:

Nächster Termin

Wednesday, 06.03.2024 11:30-13:00 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9

 

4.10.
Ilse Aichinger: Die größere Hoffnung (1948)

Ingeborg Bachmann: Das dreißigste Jahr (1961)

11.10.
Gerhard Fritsch: Lehm und Gestalt. Gedichte (1954), Moos auf den Steinen (1956)

Theodor Kramer: Vom schwarzen Wein. Gedichte (1956)

18.10.
Alexander Lernet-Holenia: Germanien (1946), Der Graf Luna (1955)

Gastvortragender: Mag. Klaus Nüchtern
Heimito von Doderer: Die Dämonen (1956)

25.10.
Albert Drach: Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum (1964), Unsentimentale Reise (1966)

Hans Lebert: Die Wolfshaut (1960)

8.11.
Marlen Haushofer: Wir töten Stella (1958)

Hannelore Valencak: Zuflucht hinter der Zeit (1967)

15.11.
Peter Handke: Wunschloses Unglück (1972)

Franz Innerhofer: Schöne Tage (1974)

22.11.
Thomas Bernhard: Die Jagdgesellschaft (1974), Die Ursache. Eine Andeutung (1975), Heldenplatz (1988)

29.11.
Robert Menasse: Das Land ohne Eigenschaften (1992), Schubumkehr (1995)

Elfriede Jelinek: Stecken, Stab und Stangl (1996), Rechnitz (Der Würgeengel) (2008)

6.12.
ENTFÄLLT!

13.12.
Olga Flor: Kollateralschaden (2008)

Andrea Grill: Das Schöne und das Notwendige (2010)

10.1.2024
Anna Weidenholzer: Der Winter tut den Fischen gut (2012)

Laura Freudenthaler: Die Königin schweigt (2017)

17.1.
Birgit Birnbacher: Wovon wir leben (2023)

Teresa Präauer: Kochen im falschen Jahrhundert (2023)

24.1.
Marlene Streeruwitz: So ist die Welt geworden. Der-Covid-19 Roman. (2020), Tage im Mai. (2023)

Tonio Schachinger: Echtzeitalter (2023)

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Literatur der Zweiten Republik setzt bei der vielbeschworenen "Stunde Null" nach dem Kriegsende 1945 an und arbeitet sich bis zur Gegenwart an bestimmten "Lieblingsthemen" ab: Die verschwiegenen Verbrechen der NS-Zeit, der lange Schatten der Habsburgermonarchie, nationale Identitätsfragen, autoritäre Charaktere und Obrigkeitshörigkeit, Rebellentum und Anpassungsbeflissenheit, Standesdünkel, Strukturschwächen und Klassenunterschiede, Kleinfamilie und patriarchale Zurichtung, ländliche Rückständigkeit, katholische Erziehung und Klein(stadt)geist beschäftigen österreichische Autorinnen und Autoren bis heute. Die Vorlesung bietet einen kursorischen Überblick anhand ausgewählter Werke mit Bezug zur österreichischen Politik, zu historischen Krisen und Zäsuren sowie gesellschaftlichen Befindlichkeiten. Im Zentrum steht die Lektüre von Primärwerken und deren Einordnung in den zeit- und mentalitätsgeschichtlichen Kontext.
Die Vorlesung richtet sich an Hörerinnen und Hörer, die sich in erster Linie als Leserinnen und Leser verstehen.

TEXTE & PROGRAMM

4.10.
Ilse Aichinger: Die größere Hoffnung (1948)

Ingeborg Bachmann: Das dreißigste Jahr (1961)

11.10.
Gerhard Fritsch: Lehm und Gestalt. Gedichte (1954), Moos auf den Steinen (1956)

Theodor Kramer: Vom schwarzen Wein. Gedichte (1956)

18.10.
Alexander Lernet-Holenia: Germanien (1946), Der Graf Luna (1955)

Gastvortragender: Mag. Klaus Nüchtern
Heimito von Doderer: Die Dämonen (1956)

25.10.
Albert Drach: Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum (1964), Unsentimentale Reise (1966)

Hans Lebert: Die Wolfshaut (1960)

8.11.
Marlen Haushofer: Wir töten Stella (1958)

Hannelore Valencak: Zuflucht hinter der Zeit (1967)

15.11.
Peter Handke: Wunschloses Unglück (1972)

Franz Innerhofer: Schöne Tage (1974)

22.11.
Thomas Bernhard: Die Jagdgesellschaft (1974), Die Ursache. Eine Andeutung (1975), Heldenplatz (1988)

29.11.
Robert Menasse: Das Land ohne Eigenschaften (1992), Schubumkehr (1995)

Elfriede Jelinek: Stecken, Stab und Stangl (1996), Rechnitz (Der Würgeengel) (2008)

6.12.
ENTFÄLLT!

13.12.
Olga Flor: Kollateralschaden (2008)

Andrea Grill: Das Schöne und das Notwendige (2010)

10.1.2024
Anna Weidenholzer: Der Winter tut den Fischen gut (2012)

Laura Freudenthaler: Die Königin schweigt (2017)

17.1.
Birgit Birnbacher: Wovon wir leben (2023)

Teresa Präauer: Kochen im falschen Jahrhundert (2023)

24.1.
Marlene Streeruwitz: So ist die Welt geworden. Der-Covid-19 Roman. (2020), Tage im Mai. (2023)

Tonio Schachinger: Echtzeitalter (2023)

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung (ersatzweise mündliche Prüfung) über den Vorlesungsstoff
Keinerlei "Hilfsmittel", abgesehen von Primärtexten

 

Literatur

PRIMÄR
s. Ziele

SEKUNDÄR
- Schmid-Bortenschlager: Österreichische Schriftstellerinnen 1800-2000. Eine Literaturgeschichte
- Zeyringer/Gollner: Eine Literaturgeschichte. Österreich seit 1650
- Kriegleder: Eine kurze Geschichte der Literatur in Österreich
- Schmidt-Dengler: Bruchlinien I u. II
- Kastberger/Neumann (Hg.): Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945
- Hebenstreit et al. (Hg.): Austrian Studies: Literaturen und Kulturen. Eine Einführung
- Polt-Heinzl: Die grauen Jahre. Literatur nach 1945 – Mythen, Legenden, Lügen.

 

Prüfungsstoff

Vorgetragener Stoff sowie acht bis zehn der behandelten Werke nach Wahl (s. Ziele)

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Kenntnis des vorgetragenen Stoffes
Lektüre von acht bis zehn der behandelten Werke

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').