DaZ: Sprachliche Bildung und Sprachförderung
100083 UE 2024W
Vortragende:
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Die Übung fokussiert die Frage, wie ausgehend von einem migrationspädagogischen Ansatz Schüler*innen der Sekundarstufe in der Aneignung des Deutschen und seiner bildungssprachlichen Register unterstützt und gefördert werden können. Neben spracherwerbstheoretischen Grundlagen und Befunden sowie rechtlich-organisatorischen Rahmenbedingungen werden in der Übung Diagnoseverfahren und diagnosegestützte Förderplanung, didaktische Konzepte sprachlicher Bildung sowie einer Zweitsprachendidaktik, Prinzipien kompetenzorientierter Unterrichtsplanung sowie Merkmale von Bildungssprache und Konzepte ihrer Förderung im Fachunterricht zentrale Inhalte darstellen.
Neben einer theoretischen Fundierung der Inhalte wird die Übung dabei auch mit stark anwendungsbezogenem Charakter gestaltet. Als Teil der Übung ist daher auch ein Mini-Praktikum an einer Mittelschule geplant.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Neben aktiver Teilnahme an der Lehrveranstaltung (sowie ggf. auch am Mini-Praktikum) sind Präsentationen und (Recherche-)Aufgaben für einzelne Stunden erwartet. Die Übung wird durch ein Dossier abgeschlossen, in dem die Aufgaben dokumentiert werden.
Abgabe des Dossiers bis zum 31.März 2025 auf Moodle. Es wird empfohlen, dieses bereits im Laufe des Semesters in zeitlicher Nähe zu den jeweiligen Aufgabenstellungen zu erarbeiten.
Literatur
Altmayer, C. ; Biebighäuser, K. ; Haberzettl, S. ; Heine, A. (Hrsg.): Handbuch Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Kontexte - Themen - Methoden. Stuttgart: J. B. Metzler, 2021.
Burwitz-Melzer, E. ; Mehlhorn, G. ; Riemer, C. ; Bausch, K.-R. ; Krumm, H.J. (Hrsg.): Handbuch Fremdsprachenunterricht. 6. Aufl. Tübingen : A. Francke Verlag, 2016.
Prüfungsstoff
Sie müssen für das Dossier teils Inhalte eigenständig erarbeiten und darstellen oder ausgewählte Inhalte der Übung in Anwendungsszenarien überführen (z.B. Diagnoseinstrumente auf Beispielperformanzen anwenden; didaktische Konzepte für die Planung konkreter Lehr-Lern-Szenarien anwenden; Kriterien zur Analyse und Beurteilung von Lehr-Lern-Situationen heranziehen).
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Die Beurteilung aller erbrachten Leistungen wird in ein Punktesystem übertragen. Sie können maximal 100 Punkte erreichen. Für eine positive Beurteilung müssen alle Teilaufgaben erbracht und 60% der Punktehöchstzahl erreicht werden.
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.
Abkürzungen: ÄdL: Ältere deutsche Sprache und Literatur – DaF/Z: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – FD: Fachdidaktik Deutsch – NdL: Neuere deutsche Literatur – SpraWi: Sprachwissenschaft
