Vorlesungs­verzeichnis

Mittelhochdeutsch

100071 UE 2024S

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Vortragende:

Nächster Termin

Dienstag, 25.06.2024 09:45-11:15 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die LV ist dafür vorgesehen, einen systematischen Überblick der historischen Grammatik und Lautlehre des Deutschen sowie grundlegende sprachhistorische Phänomene zu vermitteln. Gemeinsam werden wir uns intensiv einem mittelalterlichen literarischem Text widmen, um Ihre Fähigkeiten des Lesens, Übersetzens und Verstehens von mittelhochdeutschen Texten zu entwickeln. Textgrundlage dafür ist der ‚Gregorius‘ Hartmanns von Aue, Ausschnitte aus anderen mittelhochdeutschen Texten werden fallweise herangezogen. Zusätzlich erhalten Sie einführend Einblick in wichtige weitere Teilbereiche des Fachbereichs der älteren deutschen Literatur und Sprache.

Am Ende der LV sind Sie in der Lage:
- mittelhochdeutsche Texte selbstständig vorzulesen, ins Neuhochdeutsche zu übersetzen und in ihrem sprachhistorischen Kontext zu verstehen
- grundlegende sprachhistorische Phänomene zu erkennen, zu bewerten und zu erläutern sowie die entsprechende sprachwissenschaftliche Terminologie sicher anzuwenden
- alteritäre Bedingtheiten hochmittelalterlicher Sprach- und Textkulturen zu erkennen und zu beschreiben

Methoden: frontaler Vortrag, Erarbeiten der mittelhochdeutschen Grammatik in Einzel-/Gruppenarbeiten, gemeinsame (laute) Lektüre und Übersetzung, Hausübungen

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Hausübungen, Zwischenklausur, Abschlussklausur. Für eine positive Beurteilung ist die Teilnahme an beiden schriftlichen Tests Voraussetzung. Es besteht Anwesenheitspflicht, ein zweimaliges entschuldigtes Fehlen ist von der SPL erlaubt.

 

Literatur

Als Textgrundlage für Lektüre und Übersetzung (Hartmann von Aue: ‚Gregorius‘) werden wir folgende Ausgabe verwenden:
Paul, Hermann u. Wachinger, Burghart: Gregorius. 16., unveränd. Auflage. Berlin/Boston 2011. Online über u:search verfügbar.

 

Prüfungsstoff

Die beiden Klausuren werden schriftlich abgehalten und nach einem Punktesystem bewertet. Geprüft werden die in der Übung vermittelten Inhalte.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').