Vorlesungs­verzeichnis

Masterseminar Fachdidaktik: Gesprächsförmige Verfahren im Literaturunterricht

100061 SE 2025W

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Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Gespräch über Literatur gilt als eine der gängigsten Methoden zur Auseinandersetzung mit Literatur in der Schule sowie als kulturelle Praxis im Umgang mit Literatur im Allgemeinen. Kommunikationssituationen, wie sie das Vorlesegespräch im familiären, informellen Kontext bereits Kleinkindern häufig bietet, lassen an eine positive Erfahrung zum Gesprächserleben anknüpfen. Dieses Potential gilt es zu nutzen. Doch was macht ein gelungenes (Unterrichts-)Gespräch über Literatur eigentlich aus? Wie gestaltet man ein solches Gespräch und welche Zielpunkte visiert man als Lehrperson an, um Gesprächskompetenzen, demokratischen Austausch, soziale und inhaltliche Verstehensprozesse und literarisches Lernen zu fördern und gleichzeitig dem besonderen Gegenstand ‚Literatur‘ und seiner Ästhetik gerecht zu werden? Welche Gesprächstypen gibt es und welche von ihnen eigenen sich für welchen literarischen Text (z. B. Gedicht, Bilderbuch, Film, Kurzgeschichte etc.)? Im Seminar nähern wir uns verschiedenen literarischen Texten, indem wir Gesprächstypen vor Ort erproben, unsere Erfahrungen reflektieren und diese zu theoretischen Positionen und Konzepten aus der literaturdidaktischen Forschung in Beziehung setzen. Dabei setzen wir uns auch mit empirischen Forschungsbefunden auseinander, gewinnen Einblicke in die Gesprächspraxis auf der Basis von vorhandenen und gegebenenfalls neu zu generierenden Transkripten, auch um eigene, kleinere Forschungsprojekte zu entwickeln.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

KI-Tools sind grundsätzlich nur erlaubt, wenn sie explizit Teil einer Aufgabenstellung, Reflexionsübung o.ä. sind. (Die genauen Kriterien hierfür werden gegebenenfalls fallweise und zu gegebenem Zeitpunkt im Seminar besprochen.)

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.
Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Umfang der Abschlussarbeiten: Seminararbeiten 25 Seiten Haupttext
Anforderungen:
- regelmäßige Anwesenheit (max. 2 Fehlzeiten)
- mündliche und schriftliche Teilleistungen (insbes. Mitarbeit, Präsentation, Exposé) und deren fristgerechte Abgabe
- positiv beurteilte Teampräsentation als Impulsreferat
- positiv beurteilte schriftliche Seminararbeit (Umfang 25 Seiten Haupttext; Abgabe bis 24.02.26)

Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Seminararbeit.