Sprachgeschichte
100011 VO 2026S
Vortragende:
Nächster Termin
Mittwoch, 04.03.2026 11:30-13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Das Deutsche ist in stetigem Wandel. Dabei hat sich das Deutsche durch außersprachliche (sog. externe) Faktoren, aber auch durch innersprachliche (sog. (sprach-)interne) Faktoren gewandelt. Vor diesem Hintergrund gibt die Vorlesung über Wege, Wandel zu beschreiben, d.h. einen Überblick über die Periodisierung des Deutschen, beginnend mit dem Althochdeutschen bis ins Gegenwartsdeutsche. Dabei werden ausgewählte Wandelphänomene des Außer- und Innersprachlichen behandelt und diskutierte Faktoren des Sprachwandels sowie die jeweiligen Methoden zur Beschreibung von Sprachwandel vorgestellt. Die sprachlichen Phänomene betreffen die Systemebenen Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik sowie Text- & Medienlinguistik. Angestrebt wird ein erster Einstieg in die historische Linguistik mit Überblickscharakter zur Sprachgeschichte des Deutschen. Besonderer Wert wird auf Anschaulichkeit etwa in Form von Beispielen (Texten, Audios, Videos) gelegt. Es soll insbesondere gezeigt werden, welche Merkmale der Gegenwartssprache auf sprachgeschichtlichen Grundlagen beruhen.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Abschlussklausur (90 Min.) in der letzten Einheit des Semesters. Weitere Klausurtermine zu Beginn, in der Mitte und am Ende des WS 2026/27. Insgesamt vier Prüfungsmöglichkeiten. Der vierte Antritt muss kommissionell erfolgen.
Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').
Literatur
Wird ab der 1. Einheit laufend bekannt gegeben.
Prüfungsstoff
Die gesamten Inhalte der Vorlesung. Die Folien zur Vorlesung werden auf Moodle gestellt. Im Buch „Peter Ernst: Deutsche Sprachgeschichte. 3. Aufl. Wien: Facultas 2021“ können Teile nachgelesen und vertieft werden, die Lektüre ist aber nicht Voraussetzung für die Prüfung.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Für eine positive Note muss bei der schriftlichen Prüfung mindestens die Hälfte der Gesamtpunktezahl erreicht werden.
Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung eine mündliche Reflexion der abgegebenen Prüfungsarbeit vorsehen, die erfolgreich zu absolvieren ist.
- Grundlagen der STEOP sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung.
Abkürzungen: ÄdL: Ältere deutsche Sprache und Literatur – DaF/Z: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – FD: Fachdidaktik Deutsch – NdL: Neuere deutsche Literatur – SpraWi: Sprachwissenschaft
