Sekretariat: Barbara Scheffl
E-Mail: elisabeth.grabenweger@univie.ac.at
Aktuelle Forschungsprojekte
„Ornament and cognition. On the fusion of the scientistic and the artistic spheres“
„Caroline Pichler (1769–1843). Netzwerke der deutschen Romantik in Wien“
Forschungsschwerpunkte
Fach- und Wissenschaftsgeschichte der Germanistik
Österreichische Literatur
Literatursoziologie
Gender Studies
Kunst und Literatur
Curriculum vitae
- geb. 1979 in Mödling/NÖ
- 1998-2005: Studium der Germanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien und Berlin
- 2005: Mag. phil., Titel der Diplomarbeit: „Ada Christens Lieder einer Verlorenen (1868)“
- 2006/07: Junior-Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK, Wien)
- 2007/08: Abroad-Fellow des IFK mit Aufenthalt am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der Humboldt Universität zu Berlin
- 2008/09: DOC-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) mit Anstellung am Institut für Germanistik der Universität Wien
- Sommersemester 2009: Forschungsaufenthalt am Deutschen Seminar der Universität Zürich
- 2009-2013: wissenschaftliche Assistentin in Ausbildung am Institut für Germanistik der Universität Wien
- Oktober 2012: Forschungsaufenthalt am Wellesley College (Massachusetts)
- 2014: Dr. phil., Titel der Dissertation: „Germanistik in Wien. Das Seminar für Deutsche Philologie und seine Privatdozentinnen 1897-1933“
- 02/2015–06/2015: Projektmitarbeiterin an der Universität Wien
- 10/2015–09/2019: wissenschaftliche Assistentin (Post-Doc) am Institut für Germanistik der Universität Wien
- 04/2020 Mag. phil. (Lehramt)
- 10/2020–09/2025 Lehrerin für Deutsch und Geschichte in Wien (SEK I+II)
- 09/2021–08/2023 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (50%, Post-Doc) an der Universität für angewandte Kunst Wien (Abt. Kulturwissenschaften)
- Seit 09/2024: Intra-Projekt „Ornament and cognition. On the fusion of the scientistic and the artistic spheres“ (50%, Post-Doc) an der Universität für angewandte Kunst Wien (Abt. Kulturwissenschaften)
- Seit 09/2025: Projektmitarbeiterin für die Publikation einer Überlebendenautobiografie im Mauthausen-Archiv (Forschungsstelle), Wien
Seit 2012 zahlreiche Lehrveranstaltungen an der Universität Wien (Institut für Germanistik) und der Universität für angewandte Kunst (Abt. Kulturwissenschaften)
Publikationsverzeichnis
Monographie
Germanistik in Wien. Das Seminar für Deutsche Philologie und seine Privatdozentinnen 1897–1933. Berlin, Boston: de Gruyter 2016 (= Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte 85). (Open-Access-Zugang)
Rezensionen und Interviews:
Uni:view Magazin vom 14. Nov. 2016 (Interview)
Wiener Zeitung vom 4./5. Febr. 2017 (Sammelbesprechung, Hermann Schlösser)
Studi Germanici 11 (2017) (Giuliano Lozzi)
Austrian Studies (Yearbook) 25 (2017) (Deborah Holmes)
Zagreber germanistische Beiträge 26/1 (2017) (Ivana Cvijović Javorina)
Zeitschrift für Germanistik 60/1 (2018) (Ralf Klausnitzer)
Journal of Austrian Studies 51/3 (2018) (Katherine Arens)
Zwischenwelt 35/4 (2019) (Helene Belndorfer)
Herausgeberschrift
(gem. m. Thomas Assinger u. Annegret Pelz): Die Antrittsvorlesung. Wiener Universitätsreden der philosophischen Fakultät.. Göttingen: V&R unipress, Vienna University Press 2019.
Rezensionen:
Informationsmittel für Bibliotheken (2019) (Till Kinzel)
literaturkritik.de 10 (2019) (Hans-Harald Müller)
Zeitschrift für Germanistik 1 (2020) (Ralf Klausnitzer)
Aufsätze
Schriftstellerei als Geschäft. Ada Christens Briefe an Julius Campe. In: Sichtungen. Archiv, Bibliothek, Literaturwissenschaft. Jg. 6/7, 2003/2004. Hg. im Auftrag des Österreichischen Literaturarchivs, der Österreichischen Nationalbibliothek und der Wiener Stadt- und Landesbibliothek von Andreas Brandtner, Max Kaiser und Volker Kaukoreit. Wien: Turia und Kant 2005, S. 158–180.
„Denn, was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen“. Vom Mitschreiben einer Vorlesung. (Gemeinsam mit Stephan Kurz). In: Arno Dusini, Lydia Miklautsch (Hg.): Vorlesung2. Göttingen: V&R unipress, Vienna University Press 2007, S. 79–101.
Über Konstanz und Wandel der Geschlechterstruktur an der Universität. In: IFKnow 2 (2007), S. 4f.
[Rezension]: Markus Joch, York-Gothart Mix, Norbert Christian Wolf (Hg.): Mediale Erregungen? Autonomie und Aufmerksamkeit im Literatur- und Kulturbetrieb der Gegenwart. Tübingen: Niemeyer 2009 (= Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur; Bd. 118). In: Sprachkunst 40 (2009), H. 2, S. 365–370.
[Rezension]: Zwischen Zentrum und Peripherie. Ein Sammelband über die erste Germanistikprofessorin Deutschlands. Mirko Nottscheid, Christine M. Kaiser, Andreas Stuhlmann (Hg.): Die Germanistin Agathe Lasch (1879– 1942). Aufsätze zu Leben, Werk und Wirkung. Nordhausen: Traugott Bautz 2009). In: IASL online [Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur], 27. Dezember 2009 (Online-Zugriff).
„Ein durch und durch weibliches Buch“. Christine Touaillons Habilitationsschrift „Der deutsche Frauenroman des 18. Jahrhunderts“ (1919) und die neuere deutsche Literaturwissenschaft. In: Susanne Blumesberger (Hg.): Frauen schreiben gegen Hindernisse. Zu den Wechselwirkungen von Biografie und Schreiben im weiblichen Lebenszusammenhang. Bd. 2. Wien: Praesens 2010, S. 11–34.
Der Deutschunterricht. In: Hannes Stekl, Christa Hämmerle, Ernst Bruckmüller (Hg.): Kindheit und Schule im Ersten Weltkrieg. Wien: new academic press 2015 (= Austriaca. Schriftenreihe des Instituts für Österreichkunde), S. 159–179.
Germanistik an der Universität Wien. Zur wissenschaftlichen und politischen Geschichte des Faches von 1848 bis in die 1960er Jahre. In: 650 Jahre Universität Wien – Aufbruch ins neue Jahrhundert. Bd. 4: Reflexive Innensichten aus der Universität Wien. Disziplinengeschichten zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Hg. v. Karl Anton Fröschl u.a. Göttingen: V&R unipress, Vienna University Press 2015, S. 297–310.
[Lexikonartikel]: Marianne Thalmann. In: Ilse Korotin (Hg.): biografiA. Lexikon österreichischer Frauen. Bd. 3: P–Z. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2016, S. 3279–3281.
Literatur – Politik – Universität. Jura Soyfer als Beobachter des Wiener Hochschulbetriebes in den 1930er Jahren. In: Annegret Pelz, Helmut Lethen (Hg.): Beobachtung aufzeichnen. Göttingen: V&R unipress, Vienna University Press 2016, S. 69–82.
Die Selbstverständlichkeit der großen Zahl. Die ersten Promovendinnen der Wiener Germanistik (1903–1938). In: Jahrbuch für Universitätsgeschichte 20 (2017), S. 97–118.
Erich Schmidts Wiener Antrittsvorlesung „Wege und Ziele der deutschen Literaturgeschichte“ (1880). In: Thomas Assinger, Elisabeth Grabenweger, Annegret Pelz (Hg.): Die Antrittsvorlesung. Wiener Universitätsreden der Philosophischen Fakultät. Göttingen: V&R unipress 2019, S. 86–96.
[Rezension]: Norbert Otto Eke, Stefan Elit (Hg.): Grundthemen der Literaturwissenschaft: Literarische Institutionen. Berlin, Boston: de Gruyter 2019. In: Zeitschrift für Germanistik N.F. 3 (2020), S. 683–685.
„Die Neuesten Werke der Litteratur sind ganz ungenießbar für mich“. Zwölf Briefe von Dorothea Schlegel an Caroline Pichler. Eingeleitet, ediert und kommentiert unter Mitarbeit von Anna Feix, Susanne Keppel, Janina Piech, Julia Rabl und Stephanie Zima. In: ÖGL 4/2020, S. 319–370.
Gott, Vaterland und Führerkult. Zu Recht vergessen: Enrica von Handel-Mazzetti. In: Volltext 1/2021, S. 67–71.
Tradition und Zäsur. Die umkämpfte Minor-Nachfolge an der Wiener Germanistik 1912–1914 und ihre kulturelle Bedeutung. In: Scientia Poetica 26/1 (2022), S. 397–428.
German Romantics in the Viennese Salon. On Caroline Pichler’s Literary Network. In: Andrea Lindmayr-Brandl, Birgit Lodes, Melanie Unseld (Hg.): Women’s Agency in Schubert’s Vienna. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2024 (= Vienna Schubert Studies 1), S. 159–178.
Subversive Biederkeit? Caroline Pichlers erfolgreiche Autorschaft. In: Lydia Rammerstorfer, Gernot Waldner, Norbert Christian Wolf (Hg.): Wien um 1800. Eine Großstadtkultur im historischen Umbruch. Wien: Böhlau 2024 (= Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich 39), S. 381–398.
Von „verwahrlosten Germanisten“ und „anrüchigen Kanzeln“. Karl Kraus beobachtet die universitäre Literaturgeschichte. In: Isabel Langkabel, Thomas Traupmann, Friedrich Weber-Steinhaus (Hg.): Karl Kraus und die Institutionen. Stuttgart: Metzler (in Vorbereitung).
Aktivitäten
Virtuelle Bibliothek
Lehrveranstaltungen 2025S
Lehrveranstaltungen 2021S
Lehrveranstaltungen 2019W
Alle bisherigen Lehrveranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis

