Aktuelles

Gastvortrag: DaF in der Slowakei

Datum: Montag, 12.12.2022 9:45-11:15 Uhr

Ort: Universitätsring 1, Hörsaal 50 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8, 1010 Wien

Gastvortrag: Mgr. Erzsébet Szabó, PhD 

DaF in der Slowakei

Im Rahmen meines Vortrags „DaF in der Slowakei“ stelle ich den DaF-Unterricht in der Slowakei in seiner geschichtlichen Entwicklung dar. Trotz der beunruhigenden derzeitigen Situation, dass das Interesse an der deutschen Sprache in der Slowakei gesunken ist und die deutsche Sprache im Vergleich zu früheren Jahren an Schulen nur noch als zweite Fremdsprache mit verringerter Stundenzahl unterrichtet wird, bemühen sich die DaF-Lehrkräfte, das Interesse der Lernenden mit fertigkeitsbasierten Übungen und auf Landeskunde orientierten Unterricht zu wecken sowie auch die Lernstrategien der Lernenden zu fördern, wodurch sich ihre Lerneffizienz steigert und die Lernenden motivierter und selbstsicherer werden. Darüber hinaus möchte ich im Rahmen meines Vortrags eine breite Skala der in der Slowakei am häufigsten verwendeten Lehrwerke auf unterschiedlichen Niveaus (A1 bis B2) vorstellen und ihre didaktische Konzeption näher beschreiben, was die Textsorten, Themen, Inhalte und die Methodenvielfalt betrifft. Dabei gebe ich auch anhand konkreter Beispiele einen Einblick in die Grammatikvermittlung und Wortschatzarbeit. Schließlich möchte ich sowohl die Landes- als auch die Kulturkunde der deutschsprachigen Länder in diesen Lehrwerken thematisieren.

Veranstaltungsleitung: Univ.-Prof. Dr. Karen Schramm

Online-Gastvortrag: Vielfalt im Literaturunterricht – Komplexe Differenzierung und Anregungen für inklusive Unterrichtsarrangements

Dr:in Daniela A. Frickel, Universität zu Köln

Dienstag, 13.12.2022, 11:30-13:00 Uhr

 

https://univienna.zoom.us/j/4959781805?pwd=STYxeEI3TWpQNEFPNGJ6cFU3dUlzdz09

Meeting-ID: 495 978 1805

Kenncode: LSuN9p

 

Ausgehend vom Konzept der komplexen Differenzierung zeigt der Vortrag Perspektiven für die Planung eines inklusionsorientierten Literaturunterrichts auf und lädt dazu ein, in Bezug auf potentielle literarische Gegenstände Zugänge auszudenken.

Gastvortrag: Literacy, Digital Literacy and The Linguistic Integration of Adult Migrants

Datum: Dienstag, 29.11.2022 16:45-18:15 Uhr

Ort:  Prominentenzimmer Hauptgebäude, Tiefparterre Hof 4, Universitätsring 1, 1010 Wien

Gastvortrag: Joanne Norton (Newcastle College, UK) & Rola Naeb (Northumbria University Newcastle, UK) 

Literacy, Digital Literacy and The Linguistic Integration of Adult Migrants

In this talk, we will provide insights into the digital skills ‘can do’ descriptors in the new European reference guide on Literacy and Second Language Learning for the Linguistic Integration of Adult Migrants (LASLLIAM) which is linked to the Common European Framework of Reference for Languages and provides Can-do descriptors at levels below and up to A1 as well as extensive recommendations on how to use these to encourage/assist learner emancipation and learner development.  The discussion will focus on the importance of digital skills for the (linguistic) integration of adult migrants and how the ‘can do’ descriptors are used to develop teaching tools.

 

Veranstaltungsleitung: Univ.-Prof. Dr. Karen Schramm

Die Teilnahme ist kostenlos, aber wegen der begrenzten Raumkapazität wird um Anmeldung bis 28. November 2022  gebeten: orsolya.nagy@univie.ac.at

Gastvortrag: Wie linear sind zweitsprachliche Entwicklungsverläufe? Variabilität in der Entwicklung zweitsprachlicher syntaktischer Strukturen

Dr. des. Matthias Schwendemann

Herder-Institut, Universität Leipzig

Datum: 23. November 2022

Uhrzeit: 18:30 – 20:00

Ort: Universität Wien (Währinger Straße 29, 1090)

Raum: SR. 10 / 2. Stock / Nr.: 2.16

Wir freuen uns sehr Herrn Dr. Matthias Schwendemann bei uns als Gast begrüßen zu dürfen und laden Sie ganz herzlich zu seinem Gastvortrag ein. Seine Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre liegen in den Bereichen Lexikologie, Wissenschaftssprache und Erwerb und Entwicklung des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache.

Anmeldung: nicole.irmler@univie.ac.at

Organisation: Univ.-Prof. Dr. İnci Dirim & Mag. Nicole Irmler

Vorstellung des Diagnoseinstruments ELA – Erfassung früher türkisch-deutscher Literalität

Datum: 05. Oktober 2022
Ort: Aula am Campus der Univ. Wien

Veranstalterinnen:
Univ.-Prof.in Dr.in İnci Dirim, M.A. (Univ. Wien)
Mag. Nicole Irmler  (Univ. Wien)

Projektleitung & Autor*innen:
Univ.-Prof.in Dr.in İnci Dirim, M.A. (Univ. Wien) in Zusammenarbeit mit Univ.-Prof.in Dr.in Drorit Lengyel (Univ. Hamburg)

Weitere Autor*innen:
Berrak Atmaca (Univ. Wien), Özlem Demir (Univ. Wien), Aybike Savaç (Univ. Hamburg), M. Onur Şentepe (Univ. Wien)

Das Instrument zur Erfassung früher literaler Aktivitäten im Deutschen und Türkischen (ELA) wurde in einem durch die Freudenberg Stiftung geförderten Projekt an der Universität Wien in Kooperation mit der Universität Hamburg entwickelt.

Das türkisch-deutschsprachige Sprachdiagnoseverfahren trägt zu einem besseren Verständnis migrationsbedingter Zweisprachigkeit bei. Mit ELA wird festgestellt, wie Schüler*Innen in der Primarstufe Texte schreiben und welche literarischen Potenziale und Fähigkeiten dabei zum Ausdruck kommen. Die Diagnoseergebnisse bieten sich als Grundlage für die schriftsprachliche Förderung von Schüler*Innen an, die mit den Sprachen Deutsch und Türkisch aufwachsen. Dabei geht es nicht in erster Linie um bildungssprachliche Kompetenzen im engeren Sinne, sondern um literarisch-kreative Ausdruckmöglichkeiten. Auch orientiert sich das Verfahren nicht ausschließlich an einer standardsprachlichen Norm, sondern berücksichtigt die Breite der sprachlichen Variation.

Link zum Sprachdiagnoseverfahren: https://phaidra.univie.ac.at/search#?page=1&pagesize=10&collection=o:1433470

DOI: 10.25365/phaidra.330

Programm: Vorstellung Diagnoseinstrument ELA

Vortrag am 22.11.2022

Dienstag, 22.11.2022 16:45-18:15 Uhr

Universitätsring 1, Prominentenzimmer Hauptgebäude, Tiefparterre Hof 4, 1010 Wien

Gastvortrag: Fernanda Minuz (Johns Hopkins University, Bologna, Italy)

Design Curricula and Teaching Materials with LASLLIAM

Literacy And Second Language Learning for the Linguistic Integration of Adult Learners (LASLLIAM) is a reference guide that the Council of Europe has recently provided to teachers, curriculum developers and policy-makers working with non- or low-literate adult migrants. It intends to offer them support in designing and implementing quality teaching targeted to the specific needs of that target group. LASLLIAM builds on the CEFR, whose approach it adopts, and presents progression scales below and up to CEFR level A1. In the lecture, we will examine how to use LASLLIAM in designing curricula, focusing on the didactic planning of a course and a teaching unit (e.g. a lesson). Examples of teaching materials produced in the piloting phase of LASLLIAM and already tested in classroom practice will be presented.

Veranstaltungsleitung: Univ.-Prof. Dr. Karen Schramm

Die Teilnahme ist kostenlos, aber wegen der begrenzten Raumkapazität wird bis 21. November 2022 um Anmeldung gebeten: orsolya.nagy@univie.ac.at

DaF/Z: Adult Acquisition of Literacy in a Second Language. International Research Perspectives
Literalitätserwerb erwachsener Migrant:innen in einer Zweitsprache. Internationale Forschungsperspektiven

Ringvorlesung im WS 22/23

Dienstags 16:45-18:15 Uhr

This online lecture focuses on non- and low-literate adult migrants who are in the process of acquiring literacy in a second language (cf. Lemke-Ghafir et al. 2021). In the first part (hosted by Univ.-Prof. Dr. Christoph Schroeder from Potsdam), we will look at the linguistic foundations of literacy (as opposed to orality) and the acquisition of literacy, and investigate the variety of writing systems and of orthographic systems. In the second part (hosted by Univ.-Prof. Dr. Karen Schramm from Vienna), speakers from three different countries will present examples of teaching materials which were developed on the basis of the new LASLLIAM reference guide by the Council of Europe (2022) in order to illustrate levels of learning below A1. The third part of the lecture (hosted by Univ.-Prof. Dr. Christine Czinglar from Jena) focuses on acquisitional processes, cognitive aspects and the assessment of literacy development in this vulnerable learner group. Each host invites three international researchers who will present online and in some cases also in a hybrid format, i.e. speakers will be on site and meet with the students. In order to relate these nine lectures from international researchers to the locals contexts of students in Jena, Potsdam and Vienna, we will frame them by on-site discussions of local student groups in German.

Das Programm finden Sie hier.

Absage: Gastvortrag „Der Computer schreibt mit. Digitales Schreiben als Koaktivität von Mensch und Medium“

Auf Grund einer Erkrankung von Univ.-Prof. Dr. Torsten Steinhoff muss der für Montag (28. November 2022) geplante Gastvortrag „Der Computer schreibt mit. Digitales Schreiben als Koaktivität von Mensch und Medium“ leider kurzfristig abgesagt werden. Es wird nach einem Ersatztermin gesucht.

Hans-Jürgen Krumm zum 80. Geburtstag

Emer. Univ.-Prof. Dr. Hans-Jürgen Krumm feiert am 19. Juli 2022 einen runden Geburtstag!

Unser Kollege Hans-Jürgen Krumm hatte – nach langjähriger Tätigkeit und einer Professur an der Universität Hamburg– 1993 bis 2010 den Lehrstuhl für Deutsch als Fremdsprache am Institut für Germanistik inne und war damit auch der erste Hochschullehrer für dieses Fach in Österreich. Er baute am Institut für Germanistik den Fachbereich Deutsch als Fremdsprache und das Masterstudium für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache auf und sorgte dafür, dass das Lehrgebiet auch Bestandteil des damaligen Diplomstudiums für Deutsche Philologie sowie des Unterrichtsfachs Deutsch wurde.

Hans Jürgen Krumm steht nicht nur für die akademische Etablierung von Deutsch als Fremdsprache und – später – Deutsch als Zweitsprache in Österreich, sondern war darüber hinaus stets in der bildungspolitischen Öffentlichkeit mit Beiträgen zu migrationsbezogenen Fragen präsent. Er vertrat dabei konsequent eine menschen- und sprachenrechtsbezogene Perspektive und argumentierte nicht nur für die Berücksichtigung der Komplexität von Deutschlernprozessen in der Migrationsgesellschaft, sondern auch nachdrücklich für den Einbezug der migrationsbedingten Mehrsprachigkeit.

Hans-Jürgen Krumm ist auch heute weiterhin ein Vorbild und eine Quelle der Inspiration bei fachbezogenen Arbeiten und in vielen Fachgruppen sowohl in Österreich als auch international präsent.

Dem Jubilar gratulieren wir im Namen des Fachbereichs Deutsch als Fremd- und Zweitsprache herzlich zum 80. Geburtstag und wünschen ihm Glück und Gesundheit für seinen weiteren Lebensweg!

Univ.-Prof. Dr. İnci Dirim
Univ.-Prof. Dr. Karen Schramm
Ass.-Prof. Mag. Dr. Hannes Schweiger